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Heimbach

Heimbach liegt nördlich vom Hauptort Teningen am oberen Ende eines Tales. Bereits im 8. Jahrhundert wird der Ort im Zusammenhang mit dem Kloster St. Gallen in der heutigen Schweiz genannt. Im alten Dorfkern stand auch dem heiligen Gallus gewidmete Kirche, die erst zu Beginn des 19. Jahrhundert abgebrochen wurde. Auf Veranlassung des Klosters Schuttern in der Ortenau, das spätestens im 12. Jahrhundert in Heimbach Besitz hatte, entstand im 14. Jahrhundert eine Marien-Kirche als Filiale der Kirche in Köndringen. Sie ist der Vorläufer der heutigen Pfarrkirche St. Gallus in Heimbach.

Seit dem Mittelalter war Heimbach mit den Nachbarorten Köndringen, Malterdingen und Mundingen am "Vierdörferwald" berechtigt, einem großen Waldallmend. Die gemeinschaftliche Nutzung des Waldes für Holzversorgung und Weide wurde durch das alljährliche "Waldgericht" am Hermannsbrunnen geregelt. Doch häufige Differenzen zwischen den Dörfern führten schließlich zur Aufteilung des Vierdörferwaldes im Jahr 1787.

Bis 1527 besaß in Heimbach das Kloster Schuttern die Hälfte der Ortsherrschaft, die andere Ortsherrschaft hatten seit 1279 die Markgrafen von Hachberg inne, seit 1415 die Markgrafen von Baden. Etwas später treten vorderösterreichische Standesherren als alleinige Ortsherren auf, so etwa 1482 Caspar Gebel, 1505 Bastian von Landeck, 1527 bis 1582 die Familie Stürtzel von Buchheim und im 18. Jahrhundert die Familie Duminique. Auf letztere geht das Neue Schloss in Heimbach zurückt.

Die bis 1805 andauernde Zugehörigkeit zum habsburgischen Vorderösterreich führte auch dazu, dass in Heimbach keine Reformation durchgeführt wurde, im Gegensatz zu den badischen Teninger Ortsteilen. Nach Aufhebung der adligen Herrschaftsrechte im Großherzogtum Baden kam das Dorf 1813 zum Oberamt Emmendingen. Im Heimbacher Wald befinden sich die als Kultur- und Naturdenkmal sehenswerten Steinbrüche. Sie sind der Überrest einer ins Mittelalter zurückreichenden Heimbacher Steinhauertradition, bei der die Steinmetzte aus Heimbach auch Baumaterial für das Freiburger Münsters lieferten.
Heimbach

Foto: Heimbach

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