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Schliengen

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Schliengen liegt mitten im Markgräflerlands, zwischen der Stadt Müllheim im Norden und der Kreisstadt Lörrach im Süden. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Oberrheinebene in 225 Meter über Normalnull bis zum Gipfel des Hochblauen in 1165 Meter Höhe.Von urkundlicher Bedeutung mag für den Markgräfler Weinliebhaber das Jahr 1147 sein, denn bereits zu jener Zeit ist der Weinbau rund um Schlingen dokumentiert. Die erste schriftlich Urkunde der gemeinde datiert auf das Jahr 820 n. Chr.. Lange Zeit übten die Herren von Schliengen die Ortsherrschaft aus. Doch die Herren von Schliengen starben im 14. Jahrhundert aus. Als Nachfolger übten dann die Herren von Üsenberg die Lehensrechte in Schliengen aus. Sie hatten ihr Stammgebiet rund um den Kaiserstuhl.

Doch auch dieses Adelsgeschlecht starb bald aus. Im 14. und 15. Jahrhundert kam der Ort in den Machtbereich der Bischöfe von Basel, die schon im früheren Mittelalter als Oberlehensherr in Schliengen auftraten. Im ausgehenden 19. Jahrhundert tobte rund um Schliengen ein unerbittlicher Kampf zwischen Franzosen und Habsburger. Am "Arc de Triumphe" in Paris findet man den Ort Schliengen heute noch als Erinnerung an die Schlacht in den Stein eingemeißelt. Nicht nur zum Nachteil der Schliengener erwies sich die Neugestaltung Europas nach 1815, auch andere Dörfer verloren viel Besitz auf der heute französischen Rheinseite. Denn nach der Zeit Napoleons wurde der Rhein zu Beginn des 18. Jahrhunderts endgültig Grenze zwischen Elsass und Baden und damit verloren fast alle Rheingemeinden ihren Besitz im Elsass.

In Schliengen befand sich auch lange Zeit eine Pferdestation, bei der das Gespann gewechselt wurde. Als der Rhein noch seinen natürlichen Verlauf hatte, musste man, um in den Süden nach Basel zu gelangen, einen deftigen Anstieg bei Schliengen bewältigen. Entlang des Rheines wäre es zu gefährlich gewesen.

Liel
Schon zur Steinzeit ließen sich Menschen rund um Liel nieder, denn in der Gegend konnten Menschen den begehrten Jaspis abbauen. Jaspis wurde damals für Werkzeuge und Schmuck benötigt. Außerdem ist Liel von ausgedehnten Wäldern und fruchtbaren Feldern umgeben, die eine frühe Form der Tierhaltung und Landwirtschaft ermöglichten. Urkundlich erwähnt wird Liel erstmals im Jahr 952 n. Chr.

Mauchen
Urkundlich erstmals 1147 genant, gehörte Mauchen damals zum Besitz des Kloster St. Trudbert.

Niedereggenen
Bereits 773 n. Chr. in den Urkunden des fränkischen Klosters Lorsch erwähnt, hatten bereits zur Steinzeit Menschen rundum Niedereggenen ihre Hütten aufgebaut. Später bestand vermutlich eine kleine keltische Siedlung, geschützt durch einen Erdwall. Zu den ältesten Bauwerken des Ortes gehört die Kirche. Der gewaltige romanische Turm mit seinen Doppelarkaden geht auf das Jahr 1080 zurück.

Obereggenen
Wie Niedereggenen bereits im Jahr 773 urkundlich erwähnt, denn eine namentliche Trennung zwischen Ober- und Niedereggenen erfolgt erst im 12. Jahrhundert.

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