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Rickenbach | Rickenbach im Hotzenwald

Rickenbach im Hotzenwald

Die heutige Gemeinde Rickenbach entstand zwischen 1973 und 1975 durch den Zusammenschluss zahlreicher selbstständiger Gemeinden des südwestlichen Hotzenwalds. Der staatlich anerkannte Erholungsort Rickenbach liegt geografisch im südwestlichen Hotzenwald am Südrand des Schwarzwaldes. Die hügelige Hochebene bei Rickenbach wird durch das steilwandige Murgtal getrennt, das das Flüsschen Murg durchfließt.

Urkundlich erstmals im Jahr 1257 erwähnt, war Rickenbach der zentrale Ort der Region. Ursprünglich zum Amt Wehr gehörend, gelangte Rickenbach als Schenkung im 13. Jahrhundert an die neugegründete Deutschordenskommende Beuggen, die auch das Patronatsrecht über die Pfarrkirche erhielt. Zugunsten der Ordensritter verzichtete Herzog Leopold von Österreich 1317 auf seine Rechte am Hof zu Rickenbach. Bald darauf kam das Dorf zur Grafschaft Hauenstein, wo es bis 1805 verblieb. Innerhalb der Grafschaft Hauenstein wurde Rickenbach Einungs- und Gerichtsort.

Im Jahr 1696 wurde Johann Fridolin Kirchhofer, ein Sohn des durch Scheffels Dichtung bekannten Trompeters von Säckingen, in Rickenbach Pfarrer. Nach 1806 ging Rickenbach an das neu entstandene Großherzogtum Baden über und wurde eine selbstständige Gemeinde. Aus den Gemeinden Bergalingen, Rickenbach und Willaringen wurde dann am 1.1.1975 die neue Gemeinde Rickenbach gebildet. Hottingen wurde zum 1.1.1975 in die Gemeinde Rickenbach eingegliedert. Altenschwand und Hütten wurden bereits am 1.1.1973 in die bisherige Gemeinde Rickenbach eingegliedert.


Altenschwand
Der Ort Altenschwand entstand auf gerodeter Fläche im 13. Jahrhundert, darauf deutet der Begriff "Schwand" im Ortsnamen hin.

Bergalingen
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung seit der Steinzeit hin. Die alemannische Ortsgründung gehörte seit dem 13. Jahrhundert zu Vorderösterreich. Im Jahr 1805 kommt Bergaldingen zu Baden.

Egg
Beim Ortsteil Egg liegt der Eggbergstausee, der zur Stromgewinnung genutzt wird. Egg selbst liegt südlich von Rickenbach und gehörte ursprünglich zu Willaringen. Urkundlich erscheint Egg erstmals im Jahr 1318.

Glashütten
Glashütten ist eine alte Glasmachersiedlung aus dem Mittelalter. Sie gehörte bis 1805 zu Vorderösterreich.

Hottingen
Die alemannische Ortsgründung wird erstmals sehr spät im Jahr 1412 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde bestand bis ins 20. Jahrhundert aus wenigen verstreuten Höfen.

Hütten
Im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich genannt, gehörte Hütten bis 1805 zu Vorderösterreich.

Jungholz
Der Ortsteil Jungholz liegt südlich von Rickenbach und wird urkundlich erstmals 1318 erwähnt.

Rüttehof
Im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, gehörte Rüttehof bis 1805 zu Vorderösterreich.


Schweighof
Der Ortsteil Schweighof liegt südlich von Rickenbach und wird urkundlich erstmals 1318 erwähnt.

Willaringen
Das Kloster in Bad Säckingen hatte seit dem Mittelalter viel Grundbesitz im Hotzenwald und ließ diesen zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert immer wieder roden. Auf diesen gerodeten Flächen entstanden Weiden und kleine Siedlungen.Im Hochmittelalter übten vor Ort die Herren von Wieladingen die Lehensrechte in der Gegend rund um Willaringen aus. Ihren Sitz hatten sie auf der Burg Wieladingen. Zur Willaringen gehören früher auch die Orte Schweighof, Jungholz und Egg.
Rickenbach

Foto: Rickenbach

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