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Pforzheim

Pforzheim ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg, Verwaltungssitz des Enzkreises und des Regionalverbandes Nordschwarzwald. Auf der ganzen Welt bekannt ist die badische Stadt Pforzheim am Zusammenfluss von Enz und Nagold am Nordrand des Schwarzwaldes als "Gold- und Schmuckstadt". Dies ist in erster Linie dem badischen Markgrafen Karl Friedrich zu verdanken, der 1767 einem französischen Unternehmer die Gründung einer Uhren- und Schmuckfabrik erlaubte. Bis heute spielt der Schmuck in Pforzheim eine besondere Rolle.

Das zeigt sich auch in der 2005 eröffneten Schmuckwelten im Herzen der Stadt. Als internationales Zentrum für Schmuck und Uhren bieten die Schmuckwelten Pforzheim nun eine Plattform für alle Themen rund um Schmuck und Uhren. Die ältesten Siedlungsspuren reichen in der Region Pforzheim bis in die Zeit der Kelten zurück. In der Eisen- und Hallstattzeit war die Region ein Siedlungsschwerpunkt der Kelten. Dies belegen mehrere Grabhügel sowie der bereits im 6. Jh. v. Chr. bestehende Eisenerzabbau bei Neuenbürg im Enztal.

In römischer Zeit nahm die strategische Bedeutung des Ortes zu. Denn das heutige Pforzheim lag an einer Furt über die der Enz und war eine wichtige Etappe zwischen Aquae (Baden-Baden) und dem Kastell Clarenna (Bad Cannstatt). Später folgten Alamannen und Franken, wie die Funde von Reihengräber bestätigen. Im Jahr 1067 wurde der Ort erstmals schriftlich in einer Urkunde genannt. Salier, Staufer und Weifen wechseln sich in der Folgezeit als Besitzer ab. 1227 kam die Stadt an die Markgrafen von Baden, die bis 1565 in Pforzheim residierten.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte die Stadt, nachdem Markgraf Karl Friedrich 1767 den Aufbau einer Uhren- und Bijouterie-Manufaktur durch einen französischen Unternehmer ermöglichte. Mit der aufstrebenden Schmuckindustrie entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer blühenden Stadt, so dass Pforzheim bis heute auch gerne "Goldstadt" genannt wird. In Pforzheim lebten auch einige bekannte Menschen, die über die Grenzen hinaus Geschichte schrieben. 1836 erfand unter anderem Ferdinand Oechsle in der Stadt die Mostwaage, mit der noch heute das Mostgewicht des frisch gepressten Traubensaftes in Grad Oechsle gemessen wird. Im 15. Jahrhundert erblickte der Reformator und Humanist Johannes Reuchlin in Pforzheim das Licht der Welt.

Im Jahr 1888 ist Pforzheim Ziel der ersten Überlandfahrt mit einem Automobil, die die gebürtige Pforzheimerin Bertha Benz ohne Wissen ihres Mannes Carl Benz mit ihren beiden Söhnen von Mannheim aus unternimmt und mit ihrer unversehrten Ankunft in der Goldstadt wohl das Zeitalter des Automobils einleitete. Pforzheim gliedert sich heute in die Stadtteile Au, Brötzingen, Buckenberg, Büchenbronn, Dillweißenstein, Eutingen, Hohenwart, Huchenfeld, Innenstadt, Nordstadt, Oststadt, Südoststadt, Südweststadt, Weststadt und Würm.


Au
Au ist ein Stadtteil in der Stadtmitte Pforzheims, direkt am Ufer der Nagold und der Enz gelegen. Manchmal nennt man diesen Stadtbereich auch "Flößerviertel". Au gehört zu den ältesten Stadtvierteln von Pforzheim und besaß vermutlich ab dem 13. Jahrhundert eine Ummauerung.

Büchenbronn
Büchenbronn war bis 1973 eine selbständige Gemeinde und ist heute ein Stadtteil von Pforzheim. Urkundlich erscheint der Ort erstmals im Jahr 1339.

Buckenberg
Als Buckenberg bezeichnet man eine hügelförmige Erhebung im Südosten Pforzheims, auf dem heute auch der gleichnamige Stadtteil liegt. Mit rund 13500 Einwohnern ist Buckenberg der zweitgrößte Stadtteil von Pforzheim.

Dillweißenstein
Dillweißenstein ist ein Stadtteil von Pforzheim. Er entstand im Jahr 1890 durch die Zusammenlegung der beiden damals unabhängigen Dörfer Dillstein und Weißenstein. Zum 1. Januar 1913 erfolgte dann die Eingemeindung nach Pforzheim.

Eutingen
Eutingen ist der größte Stadtteil von Pforzheim und wurde im Jahr 1975 eingegliedert. Eine erste Erwähnung Eutingen findet sich in einem Güterverzeichnis des Klosters Reichenbach aus dem Jahr 1143.

Hohenwart
Hohenwart liegt rund 12 km vom Pforzheimer Stadtzentrum entfernt in südlicher Richtung und erstreckt sich auf einem Höhenrücken zwischen Nagold und Würm. Der Stadtteil hat ca. 1750 Einwohner und liegt 500 m über NN.

Huchenfeld
Huchenfeld liegt auf einer Hochplatte zwischen den Flüssen Nagold und Würm. Huchenfeld wurde im Zuge der Gemeindereform am 1. Januar 1975 in die Stadt Pforzheim eingegliedert.

Würm
Der Ortsteil Würm liegt am gleichnamigen Fluss, rund 4km südöstlich von Pforzheim am Südhang des Naturschutzgebietes "Unteres Würmtal". Würm ist seit 01.09.1971 Stadtteil von Pforzheim.

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