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Pfaffenweiler | Pfaffenweiler

Pfaffenweiler

Pfaffenweiler

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Pfaffenweiler liegt am westlichen Rand des Schönberggebiets im so genannten Schneckental, umgeben von Rebbergen und Wald. Dies war auch schon vor Jahrhunderten der Fall, den die Region um den Batzenberg und dem Schönberg ist ein uraltes Weinbaugebiet. Bekannt ist Pfaffenweiler auch überregional durch das jährlich am ersten Septemberwochenende stattfindende Schneckenfest. Vermutlich wurde der Ort schon durch alemannische Siedler im 6. und 7. Jahrhundert besiedelt. Jedenfalls fand man in der Nähe von Pfaffenweiler Ende des 19. Jahrhunderts ein Alemannengrab. Die heutige Gemeinde Pfaffenweiler entwickelte sich aus zwei getrennten mittelalterlichen Siedlungen. Der ältere und lange Zeit bedeutendere Ortsteil Öhlinsweiler wurde 1094 n.Chr. als "Oleswilare" in einer Urkunde des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen in der heutigen Schweiz schriftlich erwähnt. Urkundlich taucht der Pfaffenweiler erstmals im 12. Jahrhundert auf.

Im Hochmittelalter war Pfaffenweiler ein Teil des Herrschaftsgebietes der Zähringer Herzöge. Man setze Ministeriale Vorort ein, die sich auch "Herren von Pfaffenweiler" nannten. Ortsherren waren dann vom 13. Jahrhundert bis 1602 die Herren von Staufen, von denen die drei Kelche im Gemeindewappen abgeleitet sind. Im Jahr 1492 konnte Leo von Staufen das Gemeindegebiet sogar durch den Kauf von Scherzingen über den Batzenberg hinweg ausdehnen, was aber nicht von Dauer war. Nach dem Aussterben der Herren von Staufen hatten die die Familie Litschgi aus Bad Krozingen und auch das Kloster St. Blasien die Ortsherrschaft über Pfaffenweiler. Auch nach der Gebietsreform des Jahres 1975 blieb Pfaffenweiler eine selbständige Gemeinde.

Durch den Bau des Freiburger Münsters, aber auch für die wachsendeden Städte im Breisgau, brauchte man ab dem 13. Jahrundert Unmengen von Baumaterial. Genau diesen baute man in Pfaffenweiler lange Zeit ab. Denn das Schönbergmassiv besteht aus Gesteinsschichten von Buntsandstein bis Tertiär. Das Gestein wurde in mehreren Steinbrüchen bis ins 20. Jahrhunderts von ortsansässigen Steinmetzen abgetragen und verarbeitet. Einer dieser Steinbrüche wurde die letzten Jahre zu einem Museum ausgebaut. Da die Gemeinde schon seit Jahrhunderten inmitten von Weinbergen liegt, spielt der Weinbau bis heute eine wesentliche Rolle im örtlichen Wirtschaftsleben. In früheren Zeiten waren nahezu alle Pfaffenweiler mit Rebbau befasst, dessen wechselhafte Erträge das Wohlergehen der Gemeinde bestimmten. Das Dorfbild prägende stattliche Häuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert erinnert an die guten Zeiten des Weinbaus, der im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahurndert in die Krise kam.
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Foto: Pfaffenweiler

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