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Ottenhöfen

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Der anerkannte Luftkurort Ottenhöfen im Achertal ist eine Gemeinde im Ortenaukreis. Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen 300 und 1050 Meter Höhe und gehört heute zum Verwaltungsraum Kappelrodeck. Ottenhöfen und seine umliegenden Weiler entwickelten sich in und um den Talkessel der Acher, in das die kleinen die Bäche des Gottschlägbach, des Simmersbach, Lauenbach, Unterwasserbach und Grimmerswaldbach einmünden. Von hier aus schoben sich einzelne Zinken und Höfe weit in diese Täler hinein. Man spricht deshalb auch gerne vom Zehn-Tälerdorf Ottenhöfen im Schwarzwald.

Der Hauptort des erst spät besiedelten hinteren Achertals entstand aus einem zur Burg Bosenstein gehörenden Hof. Von dieser Burg aus dem frühen 13. Jahrhundert sind nur noch spärliche Reste am ehemaligen Standort erhalten, da sie nach ihrer Zerstörung im Bauernkrieg 1525 nicht wieder aufgebaut wurde. Um das Jahr 1840 wurde die Ruine dann nahezu vollständig abgebrochen. Im Jahr 1419 erhielten die Herren von Bosenstein ihre Grundrechte für drei Höfe bestätigt, und 1479 wurde der Ort Ottenhöfen erstmals als geschlossene Siedlung genannt. Es gehörte bis 1805 zum Gericht Kappelrodeck und zur straßburgschen Herrschaft Oberkirch. Dann wurde Ottenhöfen und seine Weiler Teil des neu geschaffenen Großherzogtums Baden.

Im Mittelalter war ein Großteil der Gemeinde dem Kloster Allerheiligen zinspflichtig, dass nur wenige Kilometer südöstlich im Lierbachtal. Im wirtschaftlichen Not- und Revolutionsjahr 1848 wurde eine Straße nach Allerheiligen gelegt. Sie diente damals nicht nur der Arbeitsbeschaffung für die veramten Bauern- und Tagelöhner, sondern auch für die Forstwirtschaft, die Mitte des 19. Jahrhunderts an Bedeutung gewann. Verkehrsmäßige Bedeutung gewannen der Ort und das Achertal erst nach 1818, als eine Straße über den Ruhestein nach Baiersbronn angelegt wurde. Seit der Jahrhundertwende ist Ottenhöfen Endstation der Achertalbahn. Die Wirtschaft ist bis heute teilweise bodenständig, Mühlen, Sägewerke und Steinbrüche gibt es noch.

Auch der Fremdenverkehr spielt eine wichtige Rolle. Im anerkannten Luftkurort wird den Kurgästen ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm angeboten. Neben dem gut ausgebauten Netz von Wanderwegen kann man in der nähren Umgebung von Ottenhöfen viele Tagesausflüge unternehmen.


Furschenbach
Das kleine Dorf im engen Achertal liegt zwischen Ottenhöfen und Kappelrodeck im Achertal. Furschbach war bis 1973 selbständig und schloss sich dann Ottenhöfen an.

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