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Oppenau im Renchtal

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Die Ortenaustadt Oppenau liegt am Zusammenfluss von Lierbach und Rench im mittleren Renchtal. Durch die Gemeindereform im Jahr 1974 kamen die früher eigenständigen Gemeinden Lierbach, Ibach, Maisach und Ramsbach zu Oppenau. Eine Mauer und Türme im Wappen der Stadt Oppenau erinnern an die Vergangenheit der einst mittelalterlichen geprägten Stadt. Die frühere mittelalterliche Stadtanlage ist heute noch im Ortsbild in der talwärts verlaufenden Hauptstraße mit den zwei Parallelstraßen erkennbar, die durch kleinere Querstraßen verbunden sind. Die Siedlung im mittleren Renchtals, die urkundlich erstmals im Jahr 1070 genannt wird, erhielt wohl anfangs des 14. Jahrhunderts Stadtrechte übertragen. Der Ortsname leitet sich aus der "Aue des Noppo" ab. Aufgabe der wehrhaften Stadt war es, die Straße im Renchtal und damit den Schwarzwaldübergang zu sichern. Von Bedeutung war hier Oppenauer Steige, welche die kürzeste Verbindung zwischen Straßburg und Stuttgart ist.

Bis 1218 unterstand Oppenau den Zähringer Herzögen. Nach deren Aussterben war die Herrschaft im hinteren Renchtal stark zersplittert, maßgeblichen politischen, kulturellen und religiösen Einfluss auf Oppenau hatte im 13. Jahrhundert zunehmend das 1192 im Lierbachtal gegründete Kloster Allerheiligen. Im Jahr 1316 kam das Renchtal in den Machtbereich der Bischöfe von Straßburg. An diese Zeit erinnert heute noch das aus dem Jahr 1782 stammende Wappen des Fürstbischofs Louis René Édouard de Rohan-Guéméné am ursprünglich im 16. Jahrhundert errichteten oberen Stadttor. Oppenau wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts an Württemberg verpfändet. 1615 brannte die Stadt ab und wurde dann nach Plänen des württembergischen Baumeisters Schickhardt wieder neu aufgebaut.

Von den damals angelegten Toren ist das Obere Tor (Lierbacher Tor) bis heute erhalten. 1689 wurde die Stadt, wie andere Ortschaften in der Ortenau, von durchziehenden französischen Truppen geplündert und niedergebrannt. Heute stellt die mittelständische Industrie neben dem Fremdenverkehr und der Holzwirtschaft die wesentlichen Grundpfeiler des wirtschaftlichen Lebens der Stadt dar.


Ibach
Die Streusiedlung Ibach liegt südlich von Oppenau im engen Renchtal und besteht aus zahlreichen Weiler und Einzelhöfe. Die hochmittelalterliche Rodungssiedlung taucht in Urkunden erstmals im Jahr 1347 auf. Der Name Ibach geht auf den Nadelbaum der Eibe zurück.

Lierbach
Die Streusiedlung im Lierbachtal erstreckt sich von Oppenau in nördlicher Richtung und wird urkundlich erst im Jahre 1381 genannt. Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet von Lierbach liegt die Klosterruine Allerheiligen. Das Kloster, erstmals 1224 urkundlich als solches erwähnt, wurde von der Herzogin Uta von Schauenburg 1196 gegründet.

Maisach
Maisach liegt westlich von Oppenau in einem Seitental. Der Name der hochmittelalterlichen Siedlung leitet sich von dem alten Wort meizo für Holzeinschlag ab und erinnert an die Rodung des Waldes. Im 14. Jahrhundert erscheint der Ortsname erstmals in einer Urkunde.

Ramsbach
Die Streusiedlung Ramsbach liegt im Renchtal und seinen Seitentälern zwischen Oppenau und Lautenbach. Der 1196 erwähnte Ort ist in unserer Zeit durch Neubauten erweitert worden.
Oppenau

Foto: Oppenau

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