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Oberkirch

Oberkirch

Die Stadt Oberkirch liegt im Tal der Rench, wo der Fluss aus dem Schwarzwald in die Rheinebene austritt. Sie ist für die Umgebung am Schwarzwaldrand und im unteren Renchtal ein Zentrum mit überwiegend mittelständischen Gewerbe- und Industriebetrieben. Oberkirch wird in Urkunden im 11. Jahrhundert erstmals genannt. Sie erhielt durch ihre Lage am Eingang des Renchtals besondere Bedeutung zur Überwachung der Straße über den Schwarzwald.

Die Zähringer Herzöge förderten in ihrer Funktion als Vögte der Umgebung und als Grafen der Ortenau die Entwicklung Oberkirchs nachhaltig. Bereits im Jahre 1225 taucht Oberkirch in einer Urkunde mit der Bezeichnung "civitas" auf, die Oberkirch als Bürgergemeinde bzw. Stadt ausweist. Seit 1303 war Oberkirch im Besitz der Straßburger Bischöfe. Um 1326 wurden der Stadt durch König Friedrich III. von Habsburg das Markt- und Stadtrechte verliehen. Während ihrer wechselvollen Geschichte hatte die Stadt viele Herrschaften zu ertragen und wurde mehrfach in Kriegen zerstört.

Der bedeutendste deutsche Barockdichter, Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen, lebte zwischen 1649 und 1660 als Verwalter der Schauenburgischen Güter in Oberkirch. Ein weiteres mal verweilte er zwischen 1665 und 1667 in der Weinbaugemeinde. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt am Ausgang des Renchtals fast vollständig zerstört. Daher prägen vor allem die Fachwerkbauten aus dem 18. Jahrhundert das Stadtbild. Die Herrschaft der Habsburger in Oberkirch endete im Jahr 1803. Napoleon übergab das Gebiet dann dem Markgrafen von Baden als Dank für dessen Unterstützung und als Ausgleich für den Verlust seiner linksrheinischen Gebiete.


Bottenau
Die südwestlich von Oberkirch liegende Siedlung besteht aus Einzelhöfen und Hofgruppen in den Nebentälern des Weidenbachs. Die mittelalterliche Ausbausiedlung wird in Urkunden im 13. Jahrhunderts erstmals genannt. Aus dem 16. Jahrhundert ist eine Wallfahrt zur Wendelinskapelle bekannt.

Butschbach-Hesselbach
Die Streusiedlung Butschbach wurde im Jahr 1360 erstmals urkundlich erwähnt, während Hesselbach bereits 1196 in der Gründungsurkunde für das Kloster Allerheiligen genannt ist. Beide Ortsteile liegen südlich von Oberkirch.

Haslach
Der nördlich von Oberkirch liegende Ort entstand vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert als Rodungs-Aussiedlung des Hauptortes Ulm, das heute zu Renchen gehört. Die erste urkundliche Erwähnung war jedoch erst im Jahre 1247. Haslach galt früher als sehr reiche Wein- und Obstanbaugemeinde.

Nußbach
Nußbach gehört zu den ältesten Siedlungen des Landkreises Ortenau. Im Jahre 994 n. Chr. taucht der Ortsname bereits in Urkunden auf. Damals schenkte Kaiser Otto III. den Hof in Nußbach dem Kloster Waldkirch. Die Kirche in Nußbach wird in Urkunden ebenfalls im frühen Mittelalter genannt. Sie ist im Jahre 1007 n. Chr. Mutterkirche für das Renchtal. Das einstige Schiff der alten Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist heute Chor der Kirche.

Ödsbach
Die Streusiedlung liegt südlich von Oberkirch in Seitentälern der Rench. Die Gemeinde Ödsbach wurde im Jahre 1933 aus den früheren Teilgemeinden Ödsbach, Giedensbach und Wälden gebildet. Im Einmündungsteil des Ödsbachtals in das Renchtal entstanden in den letzten Jahren zahlreiche neue Wohnhäuser.

Ringelbach
Der Ortsteil Ringelbach wird namentlich um 1225 in Urkunden genannt. Der kleine Ort war bis 1972 eine selbständige Gemeinde. Der Dorfkern liegt beim Zusammenfluss der Quellbäche zum Reichenbach. An den Hängen stehen heue noch überwiegend Einzelhöfe.

Stadelhofen
Das Haufendorf Stadelhofen liegt beiderseits des heute regulierten Flüsschen Rench nordwestlich von Oberkirch. Urkundlich wird Stadelhofen erstmals 1091 genant und ist heute ein Ortsteil von Oberkirch.

Tiergarten
Das Dorf Tiergarten liegt inmitten eines Weinanbaugebiets nördlich von Oberkirch. Tiergarten taucht in Urkunden erstmals im 14. Jahrhundert auf.

Zusenhofen
Die frühmittelalterliche Siedlung Zusenhofen stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt auf einem Schuttkegel, den der Fluss Rench bei seinem Austritt aus dem Schwarzwald aufgeschüttet hat. Das 1152 erstmals genannte Zusenhofen ist seit 1.1.1974 ein Stadtteil von Oberkirch.
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Foto: Oberkirch

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