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Nordrach | Nordrach

Nordrach

Nordrach - staatlich anerkannte Luftkurortsgemeinde - liegt in einem Seitental des Kinzigtals im mittleren Schwarzwald. Verwaltungstechnisch gehört Nordrach heute zum Verwaltungsraum Zell am Harmersbach. Die Gemarkungsfläche beträgt rund 3800 Hektar und besteht überwiegend aus Wald. Die Holzverarbeitung hat daher eine lange Tradition im Nordrachtal. Es finden sich mehrere Sägewerke sowie eine Reihe von weiterverarbeitenden Betrieben im Ort.

Die Ortschaft hat ihren Namen vom 12 Kilometer langen Talbach erhalten, der früher "Norderaha" hieß. Er mündet bei Zell in den Harmersbach und mit ihr weiter südlich bei Biberach in die Kinzig. Die Gemeinde weist zwei Siedlungsschwerpunkte auf: Nordrach-Dorf in der Talmitte, meistens nur Dorf genannt, und nördlich davon der Ortsteil Kolonie. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1139. Der hintere Teil des Tals gehörte ebenso wie der Mühlstein zum Kloster Gengenbach, während das übrige Gebiet der Reichsstadt Zell zugehörig war. Im Jahr 1803 wurde Nordrach von Zell abgetrennt und 1929 erfolgte die Vereinigung von Nordrach-Dorf und Kolonie zu Nordrach.

Im heute staatlich anerkannten Luftkurort Nordrach wurden bereits seit 1891 in mehreren Sanatorien Lungenkranke behandelt, da sich das Tal dazu bestens eignete. Kurbetriebe gibt es dort heute auch noch, der medizinische Schwerpunkt liegt heute allerdings in anderen Bereichen.


Kolonie
Der Name Kolonie geht auf eine Aussiedlung des Klosters Gengenbach zurück. Im Jahr 1695 wurde in dieser waldreichen Gegend eine Glashütte gegründet, die neben Glasgegenständen auch aus Kobalt Blaufarbe herstellte.

Mühlstein
Ein weit über Nordrach hinaus bekanntes Gebiet ist der Mühlstein. Die Bezeichnung kommt vermutlich nicht von der Mahlmühle, sondern wahrscheinlich von einer Malstätte, eine andere Bezeichnung für Gerichtsplatz. Der alte Vogtsbauernhof ist bekannt durch die Erzählung "Der Vogt auf Mühlstein" von dem aus dem Kinzigtal stammenden Schriftsteller und Pfarrer Heinrich Hansjakob.
Gemeinde Nordrach

Foto: Gemeinde Nordrach

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