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Kenzingen | Hecklingen | Burg Lichteneck (Breisgau)

Burg Lichteneck (Breisgau)

Die Burg Lichteneck ist eine Burgruine auf einem Felssporn oberhalb von Hecklingen, einem Ortsteil der Stadt Kenzingen. Die Ruine ist nicht frei zugänglich, aber im Rahmen einer angekündigten Führung oder nach Terminabsprache ist eine Besichtigung möglich. Für das Durchführen von Veranstaltungen – wie z.B, eine Hochzeit oder ein Geburtstag, ist die Ruine mietbar. Die Lichteneck wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahruhunderts von den Grafen von Freiburg als Spornburg erbaut und 1290 als "Liehtenekke" erstmals urkundlich erwähnt. Graf Egino von Freiburg übergab in diesem Jahr seinem erstgeborenen Sohn Konrad das "castrum liehtenekke". Mit dem Bau einer Burg an dieser Stelle sollte der Zugang zum nördlichen Breisgau gesichert werden und die Burg war darüber hinaus ein Zeichen deutliches Zeichen gegenüber der adligen Konkurrenz, wie den Üsenberger, die Hachberger, die Bischöfe von Straßburg oder die Geroldsecker.

Die Wahl des Bauplatzes ist ideal, wie heute noch der Ausblick über die Breisgauer Bucht, den nördlichen Kaiserstuhl und den nördlichen Breisgau bei Kenzingen und Herbolzheim zeugt. Die Burg beherrschte die Niederung bis Riegel und konnte so den Nord-Süd-Verkehr an der so genannten Riegeler Pforte bestens kontrollieren. Später verlor die die Lichteneck an militärischer Bedeutung, die Freiburger Grafen nahmen die Burg daher auch als Pfand, als Heiratsgut und als Witwensitz.. Später in die Burg Lichteneck in den Besitz der Pfalzgrafen von Tübingen-Lichteneck. Die Herrschaft Tübingen musste aber wirtschaftlichen Gründen an die württembergischen Grafen verkauft werden. Die Burg Lichteneck war nun Residenz, einer kleinen Herrschaft, welche im 15 Jahrhundert die Dörfer Hecklingen und Forchheim, Stadt und Herrschaft Burkheim am Kaiserstuhl, Schelingen, Umkirch und einen Teil des Dorfes Riegel sowie das Reichslehen Sasbach am Kaiserstuhl mit der Limburg umfasste.

Die Burg wurde 1433 im so genannten Geroldsecker Krieg stark zerstört, im 16. Jahrhundert allerdings aus strategischen Gründen wieder aufgebaut. Den Bauernkrieg hatte die Wehranlage unbeschadet überstanden, nachdem der Schlossherr sich mit den Aufständischen einigte. Während des Holländischen Krieg wurde die Lichteneck von Franzosen Truppen 1675 zerstört und verkam zum Steinbruch. Seit 1985 ist die Burg Lichteneck in Privatbesitz und die Ruine wurde seither aufwendig restauriert, auch durch die wesentliche Unterstützung des Förderverein zur Erhaltung der Ruine Lichteneck e.V. Von der Spornburg sind noch Reste der Mantelmauer mit einem Durchmesser von 2 bis 3 Metern erhalten und Mauerreste der Kernburg. Die direkte Umgebung – heute meist mit Reben bepflanzt – zeigt noch die großen Anstrengungen mit der Errichtung von Wehranlagen (Glasis) unternahm, um die Burg durch die verbessernde Schusskraft der Artillerie im ausgehenden Mittelalter besser sichern zu können.

Burg Lichteneck (Breisgau)

79341 Kenzingen-Hecklingen

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Burg Lichteneck

Foto: Burg Lichteneck

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