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Hinterzarten | Hinterzarten
Hinterzarten

Hinterzarten

Der heilklimatische Kurort Hinterzarten liegt auf einer Höhe von ca. 850 Meter, rund 25 Kilometer östlich von Freiburg. Geografisch ordnet man Hinterzarten dem Hochschwarzwald> zu und die Gemeinde gehört zum Naturpark Südschwarzwald. Durch den Ort fließt der Zartenbach, der anschließend das Höllental durchquert und einer der Quellbäche der Dreisam ist. Um den Ort herum gibt es noch viele feuchte Wiesen und Moore. Das weit über seine Grenzen hinaus bekannte "Hinterzartener Hochmoor" ist eines der am besten erhaltenen Hochmoore Mitteleuropas, eine Besonderheit im "Naturpark Südschwarzwald". Besonders reizvoll ist das Klima Hinterzartens, denn im Sommer ist nicht zu schwül und im Winter nicht zu kalt. Hinterzarten ist darüber hinaus ein anerkannter Luftkurort und bietet für alle Jahreszeiten genügend Sport- und andere Freizeitmöglichkeiten.

Zu Beginn des Mittelalters war der Schwarzwald kaum besiedelt. Erst als die Zähringer Herzöge ihre Gebiete in Südwestdeutschland infrastrukturell verbinden wollten, beauftrage man die Herren von Falkenstein, das Höllental und den oberen Schwarzwald stellenweise zu roden, Siedlungen zu gründen und einen besseren Verbindungsweg von Freiburg nach Villingen möglich zu machen. Villingen war ebenfalls eine Stadt der Zähringer Herzöge. Die Herren von Falkenstein begannen schließlich östlich des Dreisamtals mit der Rodungsarbeit und gründeten im Dienste der Zähringer Herzöge kleine Siedlungen (Höfe) im Höllental und im Laufe der Zeit auch auf der Höhe rund um Hinterzarten. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurden die Ritter von Falkenstein durch das Adelsgeschlecht der Schnewlin von Landeck abgelöst. Sie erwarben Teile der Burg Falkenstein und dem Zoll am Eingang zum Höllental. Durch die Heirat von Anna Schnewlin-Landeck mit Friedrich von Sickingen-Hohenberg traten die Herren von Sickingen bis ins 19. Jahrhundert das Erbe der Schnewlins an und waren somit auch Herrscher über Hinterzarten. Von den vielen Kriegen, die zwischen dem 16. bis 19. Jahrhundert stattfanden, blieb Hinterzarten weitgehend verschont. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verkauften die Herren von Sickingen Hinterzarten 1809 an das Großherzogtum Baden und zogen sich nach Österreich zurück.

Im Jahr 1864 kam Hinterzarten an das Bezirksamt Neustadt, nachdem es 50 Jahre zuvor dem Landamt Freiburg unterstand. Das 19. Jahrhundert war für die Bewohner kein Zuckerschlecken. Die rasch wachsende Bevölkerung konnte nicht mehr ausreichend beschäftigt werden und die Vieh-, Wald- und Landwirtschaft konnte die Menschen auch nicht mehr hinreichend mit Nahrung versorgen. Ein große Auswanderungswelle begann, die erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wieder nachließ. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden allerdings neben der Landwirtschaft neue Gewerbe, wie die Massenfertigung von Zinnlöffeln, die den Holzlöffel ablösten, und der Bau von Uhren (Kuckucksuhr). Ein Aufschwung besonderer Art erlebte Hinterzarten nach dem Bau einer Zugstrecke durch das Höllental. Der gesamte Hochschwarzwald erholte sich wirtschaftlich durch den aufkommenden Tourismus, der die alten Wirtschaftszweige langsam ablöste. Zahlreiche "Luftschnapper" kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Hinterzarten, ein Bauboom setzte ein. Heute bildet Hiterzarten mit dem weiter nordwestlich gelegenen Nachbarort Breitnau eine Verwaltungsgemeinschaft.


Erlenbruck
Erlenbruck liegt auf einem Bergsattel zwischen Oberzarten und Bruderhalde auf rund 940 Höhenmetern. Dort stand früher ein Schloss der Herren von Sickingen

Alpersbach
Der Ort Alpersbach liegt westlich von Hinterzarten oberhalb des Höllentals. Der Weiler ist Augangspunktfür Wanderungen zum Feldberg über den Rinken oder zum Hinterwaldkopf.

Bruderhalde
Der Weiler Bruderhalde liegt südöstlich von Hinterzarten, wo der Seebach in den Titisee hineinfließt. Zahlreiche alte Höfe prägen das Ortsbild.

Löffeltal
Das Löffeltal fürht westlich von Hiterzarten in das Höllental hinab. Entlang des Zartenbaches liegen alte Sägen, die seit Jahren durch den Schwarzwaldverein gepflegt werden.

Oberzarten
Der Ort liegt südlich von Hinterzarten in einem Seitental. Oberzarten besteht aus nur wenigen verstreuten Höfen.

Oberhöllsteig
Oberhöllsteig liegt rechts und links der B31 und gehört um oberen Bereich des Höllentales. Über den Weiler gelang man in die obere Ravennaschlucht.

Rotwasser
Der Weiler Rotwasser liegt einige Kilometer südlich von Hinterzarten und besteht aus nur wenigen verstreuten Höfen. Auf der Gemarkung von Rotwasser liegen zahlreiche Wanderwege, die auf den Feldberggipfel führen.

Windeck
Der Ort liegt westlich des Zartenbaches unweit vom Ortskern Hinterzarten entfernt.


Winterhalde
Zwischen Hinterzarten und Titisee liegen die Häuser und Höfe der Winterhalde.
Hinterzarten

Foto: Hinterzarten

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