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Hilzingen | Hilzingen
Hilzingen

Hilzingen

Die Gemeinde Hilzingen liegt im südlichen Hegau, zwischen Singen am Hohentwiel im Osten und Schweizer Grenze im Westen. Durch den Ort fließt der Mühlebach, der sich südlich des Ortes mit dem Riederbach vereinigt. Zur Gemeinde Hilzingen gehören die zwischen 1970 und 1974 eingegliederten ehemaligen Gemeinden Binningen, Duchtlingen, Riedheim, Schlatt am Randen und Weiterdingen sowie weitere kleine Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.

Grabfunde aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. und die Form des Ortsnamens lassen den Schluss zu, dass Hilzingen zu den ältesten alemannischen Siedlungen im Hegau gerechnet werden kann. In dem während des 10. Jahrhunderts zum Besitz des Herzogtum Schwaben gehörenden Dorf erlangten nach 1000 das Reich, das Hochstift Bamberg und das Kloster St. Georgen zu Stein am Rhein bzw. deren hochadelige Stiftsvögte Güter und Rechte. Die Ortsherrschaft lag in den Händen von Untervögten, die zum Teil auf den benachbarten Burgen Gebsenstein und Staufen saßen und die mit den beiden wichtigsten Höfen in Hilzingen, dem Kelhof und dem Herzogenhof, belehnt waren. Im jahr 1005 erfolgte anlässlich der Klosterverlegung vom Hohentwiel nach Stein am Rhein die erste urkundliche Nennung.

Auf der Gemarkung der Gemeinde Hilzingen liegen zudem die Ruinen der Burg Riedheim, Burg Hohenkrähen und die Burgreste der Burg Gebsenstein, Burg Staufen, Burg Hilzingen und der Burg Homboll, die auf eine starke Besiedlung im Hochmittelalter hindeuten. Obwohl das Bistum Bamberg bis ins 18. Jahrhundert die Oberlehensherrschaft über Hilzingen beanspruchte, war der schon im Mittelalter mit Marktrechten ausgestattete Ort mit der Feste Staufen seit 1381 in der Verfügungsgewalt der Habsburger (Österreich).

Im Jahr 1658 erhielt die Abtei Petershausen bei Konstanz die Herrschaft Staufen mit Hilzingen von Österreich als Pfandbesitz, 1722 wurde sie dem Kloster als Mannlehen überlassen, und 1735 konnte Petershausen auch noch das Dorf Riedheim von Österreich erwerben. Das Kloster unterhielt in Hilzingen bis zu seiner Aufhebung 1803 eine kleine Propstei und ein Obervogteiamt und ließ 1747-49 von Peter Thumb die Dorfkirche erbauen. An die frühere Zugehörigkeit Hilzingens zum Kloster Petershausen erinnern noch der Kelhof, zwei Zehntscheuern und zwei Torkelgebäude.

Auf der Kirchweih von Hilzingen 1524 nahm der Bauernkrieg im Hegau seinen Anfang und hier fand er auch am 15. Juli 1525 nach einer Niederlage der Aufständischen sein Ende. Als im Jahr 1803 das gesamte Reichsstift Peterhausen an Baden fiel, wurde die Gemeinde ab 1813 dem Amt Blumenfeld unterstellt, ab 1857 befand sie sich im Amtsitz von Engen. Seit der Auflösung des Amtes Engen zählt Hilzingen zum Amtsbezirk bzw. Landkreis Konstanz.


Binningen
Binningen liegt nordwestlich von Hilzingen zu Füßen des 844 Meter Hohenstoffeln. Binningen wurde 1974 eingemeindet. Zu Binningen gehören der Weiler und Storzeln.

Duchtlingen
Duchtlingen liegt nördlich des Kernortes Hilzingen. Der Ort wurde im Jahr 1970 eingemeindet. Nordöstlich von Dauchingen liegt dir Burgruine Hohenkrähen.

Hofwiesen
Hofwiesen ist ein kleiner Weiler und liegt westlich von Hilzingen. Das Dorf gehört historisch zu Binningen, mit dem es bis 1974 eine selbstständige Gemeinde bildete.

Riedheim
Der Ortsteil Riedheim liegt westlich von Hilzingen und wurde 1974 eingemeindet.

Schlatt am Randen
Der Ortsteil Schlatt am Randen liegt westlich von Hilzingen und wurde bereits 1971 eingemeindet.

Twielfeld
Twielfeld liegt östlich von Hilzingen unterhalb des Hohentwiel. Das Dorf war schon vor der Gemeindereform der 1970iger ein Ortsteil von Hilzingen.

Weiterdingen
Weiterdingen liegt nördlich von Hilzingen zu Füßen des 844 Meter Hohenstoffeln. Das Dorf wurde im Jahr 1971 eingemeindet.
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Foto: Hilzingen

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