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Heitersheim

Heitersheim

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Heitersheim liegt in der Vorbergzone des Schwarzwalds. Durch den Ort führt der Sulzbach. Als Durchgangsstraße führt die B3 den Verkehr von Müllheim über Heitersheim nach Bad Krozingen und in Verlängerung nach Freiburg. Zahlreiche Funde in der nahen Umgebung lassen auf eine über zweitausendjährige Siedlungsgeschichte schließen. Bedeutung erlangte der Ort besonders im 14. Jahrhundert durch die Niederlassung des Malteserordens.

Heitersheim wird bereits im Jahr 775 n. Chr. in den Urkunden des Klosters Lorsch erwähnt. Doch Bodenfunde lassen darauf schließen, das sich eine steinzeitliche, keltische und eine römische Siedlung auf der Gemarkung von Heitersheim befanden. Die Villa Urbana am östlichen Rand von Heitersheim zeugt bis heute davon, dass die Römer vor etwa 2.000 Jahren den Ort besiedelten.

Der Aufstieg des Ortes begann durch eine Niederlassung des Johanniterordens im Jahr 1335. Die Johanniter bauten sich hier ein Ordenshaus, an dessen Stelle heute noch das Malteserschloss steht. Die Johanniter nannten sich später auch "Malteserorden", nach einem Ritter, der sich um 1500 in Malta niedergelassen hatte. Heitersheim wurde 1428 Sitz des Großpriors aller Ordenshäuser der Johanniter in Deutschland und konnte sich später sogar "Fürstentum" nennen.

Dieser Orden brachte im ausgehenden Mittelalter fast den gesamten Grundbesitz an sich und machte Heitersheim zum Mittelpunkt einer kleinen Herrschaft. Der Name "Malteserstadt" liegt letztlich in der Machtposition aus jener Zeit begründet. Im Jahr 1466 erwarb der Orden ein Marktrecht durch den Kaiser. Dieser Markt, allgemein die "Chilbi" genannt, wird heute noch jedes Jahr am Montag nach dem 24. August abgehalten: Genauso verhält es sich mit dem Klausmarkt, der jeweils am ersten Montag im Dezember stattfindet. Dieser Markt geht auf ein Marktrecht aus dem Jahre 1481 zurück.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Heitersheim gezielt angegriffen und vor allem das Schloss der Johanniter geplündert. Im Jahr 1806 wurde der Orden und seine Besitztümer säkularisiert. 1810 wurde Heitersheim zur Stadt ernannt. Seit 1847 liegt Heitersheim an der Eisenbahnstrecke von Heidelberg nach Basel. Im Zuge der Gemeindereform wurde 1971 Gallenweiler eingemeindet.


Gallenweiler
Gallenweiler liegt 2 Kilometer von Heitersheim entfernt. Von Feldern und Wiesen umrahmt, hat es sich seinen dörflichen Charakter bewahrt. Mitten durch den Ort fließt der Eschbach. Urkundlich wird Gallenweiler erstmals im Jahr 775 n. Chr. in den Urkunden des  Klosters Lorsch erwähnt. Im 14. Jahrhundert kam Gallenweiler zur badisch-markgräflichen Herrschaft Badenweiler und gehörte zur Vogtei Laufen. Es wurde nach der Reformation eine evangelische Enklave im Fürstentum Heitersheim.
Heitersheim

Foto: Heitersheim

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