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Gutach im Breisgau

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Die Gemeinde Gutach im Breisgau liegt im vorderen Elztal, am Zusammenfluss der Flüsschen Wilde Gutach und Siegelbach mit der Elz. Die Gemeinde erstreckt sich in Richtung Kandel, zum Hörnleberg und mit einigen kleinen Weilern durch das Siegelauer Tal bis Oberspitzenbach. Gutach besteht heute aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Gutach, Bleibach und Siegelau, die sich 1974 zur Einheitsgemeinde Gutach zusammenschlossen. Den Namenszusatz "im Breisgau" führt Gutach im Breisgau seit 1961. Die Geschichte aller Gemeinden war stark geprägt durch das Frauenstift St. Margaretha in Waldkirch, das ab dem 10. Jahrhundert auf die Entwicklung des Elztals maßgeblich Einfluss genommen hat.

Die erstmalige urkundliche Nennung Gutachs findet sich im Jahr 1309 in einem topographischen Wörterbuch als "Guota". Die Gebiete rund um Gutach waren ein Bestandteil des Maiertums Elztal, welches zum Klosters St. Margaretha gehörte. Erste Vögte waren die Herren von Schwarzenberg. Ab 1350 ging das Maiertum in die Herrschaft der Herren Kastellberg über und im 16. Jahrhundert an die Habsburger. Die Gemeinden gehörten damit zur Landgrafschaft Breisgau, bis sie 1805 dem Großherzogtum Baden zugeschlagen wurden. In der neueren Geschichte wurde Gutach vor allem durch die Firma Gütermann bekannt, die im Bereich der Seidenspinnerei und Weberei tätig war. Seit 1901 ist Gutach über die Elztalbahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Die Wirtschaftliche Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert ist in Gutach untrennbar verbunden mit dem Aufblühen der im Jahre 1864 gegründeten Firma Gütermann & Co. Nähseidenfabrik. Mit Hunderten Beschäftigten ist die Firma Gütermann zudem eines der größten Unternehmen im Elztal. Neben diesem Großbetrieb fertigen viele weitere handwerkliche Klein- und Mittelstandsbetriebe in der Gemeinde. Auch die Landwirtschaft spielt noch eine Rolle im Alltag von Gutach. Vor allem der Ortsteil Siegelau mit seinen zahlreichen Weilern und Tälern besitz noch eine Reihe noch landwirtschaftliche Betriebe. Auch der Tourismus mit Urlaub auf dem Bauernhof spielt in Gutach eine Rolle.


Bleibach
Der Ortsteil Bleibach wird erstmals im Jahr 1178 in einer Bulle Papst Alexanders II. als Besitztum des Klosters St. Margareta zu Waldkirch als "Plybach" erwähnt. Eine Kirche in Bleibach wird erstmals 1350 bestätigt. Bleibach war stets ein Ansammlung von Bauernhöfen, die sich weitgehend großer politischer Ereignisse fern hielten. Dennoch wurde Bleibach im Dreißigjährigen Krieg und in den französischen Revolutionskriegen zerstört, aber immer wieder aufgebaut.

Siegelau
Enges und schmales Tal in westlicher Richtung von Gutach. Ein Großteil von Siegelau gehörte früher zum Herrschaftsbereich der Kastelburg. Siegelau wurde erstmals 1251 als "Sigilnowe" urkundlich genannt. Im Jahr 1360 wird erstmals von einer Kirche im Ort berichtet.

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