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Freiburg | Bahnhof Freiburg (Hbf)

Bahnhof Freiburg (Hbf)

Der Bahnhof in Freiburg gehört zu den bedeutendsten Bahnhöfen Baden-Württembergs und ist eine wichtige Drehscheibe des Bahnverkehrs in Südbaden. Im Bahnhof treffen die Rheintalbahn (Mannheim-Basel), die Höllentalbahn (Freiburg-Donaueschingen) die Breisacher Bahn (Freiburg-Breisach) und die die Elztalbahn (Freiburg- Elzach über Denzlingen) aufeinander. Als im Jahr 1835 die erste Bahn von Nürnberg nach Fürth fuhr, ahnte wohl noch keiner, mit welcher Geschwindigkeit dieses neue Verkehrsmittel die Welt ändern würde. Wenige Jahre später erfolgte der Bau der ersten Bahnstrecken im damaligen Großherzogtum Baden. Den Anfang machten die Städte Mannheim und Heidelberg, deren Verbindungsstrecke im Jahr 1840 feierlich eröffnet wurde.

Im Jahr 1843 verband man Heidelberg mit Karlsruhe, 1844 Karlsruhe mit Offenburg und schließlich 1845 Offenburg mit Freiburg. Den ersten Zug im Freiburger Bahnhof feierte die gesamte Bevölkerung am 1. September 1845. Die Bahn reduzierte die Reisegeschwindigkeit von Menschen und Waren um einige Tage und somit war es auch aus ökonomischer Sicht ein Meilenstein in der Entwicklung der Stadt Freiburg. Dennoch darf man an dieser Stelle auch nicht verschweigen, dass unter der schnellen Entwicklung der Bahn die Menschen in der Region auch in großem Maße litten. So war der Gestank und der Lärm für die Menschen, welche der an den Bahnstrecken lebten, fast unerträglich. Auch der riesige Bedarf an Holz und Kohle führte zwangsläufig zur Abholzung und Ausbeutung von natürlichen Ressource im großen Stil, ganze Landschaften wurden dadurch verändert. Die nicht an das Bahnnetz erschlossenen Regionen unterlagen alsbald dem Druck, den Anschluss zu verpassen, sollte keine Bahnstrecke zu ihnen gebaut werden.

Viele Dörfer im Schwarzwald konnten ihre Produkte nicht mehr schnell genug transportieren, denn es war nun einfacher, eine Zugladung Produkte sich aus fernen Gegenden liefern zu lassen, als sie über die kurzen traditionellen Handelswege des Schwarzwaldes zu beziehen. Somit brachte die Eisenbahn auch einen mächtigen wirtschaftlichen Umwälzungsprozess für Freiburg und den Schwarzwald mit sich. Nicht wenige mussten ihre Heimat verlassen und zogen in die Großstädte, andere verließen das Land und wanderte aus. Bereits im Jahr 1855 verband eine durchgehende Strecke die Städte Mannheim mit Basel, die Seitentäler wie Elzach und die Höhen des Schwarzwaldes wurden mit einem Bahnstreckennetz erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erschlossen. Heute freilich freuen wir uns um jede alte Lock, die durch die Landschaft dampft. In Südbaden gibt es einige historische Strecken, die in den Sommermonaten mit einer Dampflokomotive befahren werden.

Der Freiburger Hauptbahnhof verfügt heute über acht Gleise an fünf Bahnsteigen. Es besteht über die Stadtbahnbrücke direkter Anschluss an den Öffentlichen Nahverkehr mit der Straßenbahn (VAG) und dem zentralen Omnibusbahnhof. Der Bahnhof in seiner jetzigen Architektur wurde 1999 eingeweiht. Der alte Bahnhof aus dem Jahr 1845 wurde leider im Zweiten Weltkrieg zerstört und dann nur provisorisch wieder aufgebaut. Nur an wenigen Stellen ist noch die Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert zu erkennen.
Bahnhof Freiburg

Foto: Bahnhof Freiburg

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