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Ettenheimmünster

Ettenheimmünster liegt landschaftlich reizvoll im oberen Münstertal (Tal des Ettenbachs) und war über tausend Jahre lang, vom Anfang des 8. Jahrhunderts bis zur Säkularisation im Jahre 1803, geprägt von der Benediktinerabtei Ettenheimmünster. Das Dorf Ettenheimmünster gliedert sich in die Ortsbereiche Untertal, Hintertal, Sägerreute und Dorf St. Landelin sowie den Weilern Dörlinbachergrund und Lautenbach, Löhle und Schweighausenergrund. Im südöstlichsten Zipfel der Gemarkung steht das Gehöft Bürkenberg (Schneiderhof) vermutlich nahe dem ehemaligen Standort der Rauenburg.

Die Ansiedlung eines Kloster geht auf den heiligen Landelin zurück, ein iro-schottischer Mönch, der um das Jahr 640 n.Chr. an der Stelle der heutigen Landeslinsquelle sein Martyrium erlitt. Obwohl sich alsbald einige Mönche hier im Tal niederließen. In der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts vereinigte Bischof Widegern die verstreuten Einsiedler, die sich um das Grab des Heiligen Landelin niedergelassen haben in einem kleinen Kloster, der "Cella Monachorum". Dieses Kloster lag im heutigen Münchweier.

Später erneuerte Bischof Etto das Kloster, führte die Regeln des Heiligen Benedikt ein und überließ ihm 762 n.Chr. in seinem Testament zahlreiche Güter zum Unterhalt von 30 Mönchen. Daher gilt Bischof Etto als der zweite Gründer eines Klosters und wurde hier sogar begraben. Papst Honorius III. bestätigt 1226 die Rechte und Besitztümer des Klosters "Ethinheim" und stellt es unter seinen Schutz, dies wiederholen 1417 ebenso Kaiser Sigismund und seine Nachfolger. Allerdings tritt gegen Ende des Mittelalter auch ein zunehmender Verfall des Klosters ein und bedroht seine Existenz. Im ausgehenden 17. Jahrhundert ließ Abt Maurus Geiger durch Meister Regutz eine neue Wallfahrtskirche errichten.

1764/65 erhält die Kirche ihr heutiges Aussehen durch den Einbau des Querschiffes. Der Kirchturm wird zwischen 1855 und 57 angebaut. Zwischen 1719 und 1734 erfolgte dann auch der ersehnte Klosterneubau durch den vorarlbergischen Baumeister Peter Thumb. Womit keiner rechnen konnte, nur wenige Jahrzehnte später wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisatin 1803 aufgehoben und dann Klostergebäude erst zu weltlichen Dingen genutzt, dann schließlich abgebrochen. Gegen Ende des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts florierte das "Bad Ettenheimmünster". Noch 1925 wurde ein neues "Kurhaus" eröffnet, das heutige Alten- und Pflegeheim St. Marien. Im Jahr 1971 erfolgte dann die Eingliederung in die Stadt Ettenheim.
Ettenheimmünster

Foto: Ettenheimmünster

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