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Ebringen | Schneeburg (Ebringen)

Schneeburg (Ebringen)

Die Schneeburg liegt auf einer nordwestlichen auslaufenden Bergkuppe des Schönbergs auf der Gemarkung der Gemeinde Ebringen. Erst nach 1905 widmete man sich den Resten der Ruine wieder und sorgte für die Erhaltung der bis dahin wenig erhaltenen und stark verwilderten Mauern der einstigen Schneeburg. Man befreite die Ruine von Wurzelwerk und konservierte ihren Zustand. Seit 1996 wurde in mehreren Bauabschnitten in Zusammenarbeit von der Gemeinde Ebringen, dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg weitere Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Die frühen Erbauer der Schneeburg liegen noch immer im Dunkeln, auch ob es einen Vorgängerbau gegeben hat. Bekannt ist, dass die Herren von Hornberg zu Beginn des 13. Jahrhunderts auf dem westlichen Ausläufer des Schönbergs eine Burg namens "Schneberg" besaßen.

Aus alten Urkunden geht hervor, dass einstmals die Herren von Hornberg sich im Streit mit dem Kloster Tennenbach befanden und die Burg 1311 im Auftrag von den dort ansässigen Geistlichen angegriffen wurde. Um das Jahr 1349 überschrieben die Hornberger die Schneeburg an das Kloster St. Gallen in der heutigen Schweiz. Als Gegenleistung bekamen die Herren von Hornberg die Schneeburg als Lehen zurück. Zusätzlich erhielten sie auch das Weinbauerndorf Ebringen am Fuße des Schönbergs. Die Herren von Hornberg waren auch mit dem mächtigen Familienstamm der Schnewlins verschwägert, wodurch die Vermutung immer wieder im Raume stand, dass letztere ursprünglich als Namenspatron für den heutigen Namen Schneeburg gedient haben könnten, falls die Burg schon vor dem 14. Jahrhundert mit diesem einflussreichen Familienstamm im Breisgau in Zusammenhang stand.

Später wechselten die Besitzer der Burganlage mehrmals, unter anderem hatten die Herren von Falkenstein aus dem Dreisamtal die Schneeburg als Lehen erhalten. Die Burg war vor 1500 verlassen, nachdem die Ortsherrschaft sich im Dorf Ebringen einen Wohnsitz (Schloss) erbaut hatte. Im Bauernkrieg zerstörten vermutlich aufgebrachte Bauernhaufen aus er Umgebung die nicht mehr bewohnte Burg und seitdem ist sie dem Verfall ausgeliefert. Für eine Zerstörung während der Bauernunruhen gibt es allerdings bis heute keine schriftlichen Belege. Von der eher kleinen Schneeburg sind Mauerreste in einer Stärke von 1,50 bis 2 Meter aus Bruchsteinen erhalten. Die Anlage selbst ist rund 40x16 m groß und im Norden und Süden von einem Graben mit Wall umgeben. Im Westen trennt ein in tertiäres Konglomeratgestein gehauener Graben das Burgplateau von der Bergkuppe. Der untere Schönberger Hof aus dem Jahr 1744, der als Nachfolgehofe eines zur Burg gehörenden Wirtschaftshof aus dem Mittelalter errichtet wurde, liegt nur wenige 100 Meter von der Schneeburgruine entfernt. Heute befindet sich eine Gasthaus mit Biergarten darin. Die Schneeburg kann man von dort aus in 10 Minuten zu Fuß erreichen.
Ruine Schneeburg

Foto: Ruine Schneeburg

Bilder Schneeburg

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