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Buchenbach | Falkenstein Burg (Höllental)

Falkenstein Burg (Höllental)

Die Burg Falkenstein gehört zu den am wenigsten erhaltenen Ruinen des Breisgaus. Nur wenige Mauerreste liegen auf dem Plateau eines steilen Hanges im unteren Höllental. Doch nicht nur die Jahrhunderte, auch diverse Stürme und die Erosion haben das Gelände zu einem gefährlichen Ort gemacht. Daher ist der Zugang zur Burg Falkenstein zeitweise nicht möglich. Leider ist auch außer der schönen Aussicht ins Höllental kaum noch ein Stein der ehemaligen Wehranlage erhalten. Aber dennoch besitzt die Burg Falkenstein die Lage und den geschichtlichen Hintergrund, aus dem Raubritterfantasien bestehen. Die Ritter von Falkenstein bauten an diesem strategisch interessanten Übergang von der Rheinebene über den Hochschwarzwald auf die Baar in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts eine Burg. Die Herren von Falkenstein waren als Ministeriale der Zähringer beauftragt, das Höllental passierbar, Zölle zu erheben und die Höhen des Hochschwarzwalds urbar zu machen. Obwohl am Anfang mit den Freiburger Stadtgründern, den Zähringern, eine enge Verbindung bestand, änderte sich das Verhältnis mit dem Einzig der Erben der Zähringer Herzöge. Sie waren im Jahr 1218 ohne männliche Nachkommen ausgestorben und die Grafen von Urach traten nun an ihre Stelle.

Ohne die Unterstützung der Herzöge verarmten die Falkensteiner. Der Überlieferung nach entwickelten sie sich bald zu richtigen unangenehmen Raubrittern. Vielleicht war es aber auch nur die Konkurrenz und die Zunahme des Handelsverkehrs, die Macht- und Einflussstreitigkeiten mit den Grafen von Urach, die sich nun Grafen von Freiburg nannten, auslösten. Man versuchte den Rittern von Falkenstein übel nachzureden, um Stimmung gegen sie zu machen. Einer Sage nach soll der Höhepunkt der Grausamkeit die Entführung einer schwangeren Frau und ihres Ehemannes gewesen sein. Während sie das Kind in der Gefangenschaft verlor, dann aber wieder freigelassen wurde, stieß man ihren Mann von den Felsen ins Höllental hinab. Die Frau schwor daraufhin Rache an den Burgherren und begab sich nach Freiburg, wo es ihr gelang, die Bevölkerung zu mobilisieren. Und in der Tat versammelten sich die Freiburger Bürger 1388 und stürmten die Burg Falkenstein. Seither wurde die Burg Falkenstein nicht mehr aufgebaut und verkam als Steinbruch. Obwohl die Herren von Falkenstein angeschlagen waren, bekamen sie kurz darauf wieder Lehen und Rechte im Dreisamtal und Hochschwarzwald. So konnten sie ihren Machtanspruch noch bis ins 16. Jahrhunderts erhalten. Der letzte Falkenstein starb im Jahr 1525.
Höllental

Foto: Höllental

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