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Dunnschdig | 17.05.12 | 13:44

Pirmin

Pirmin, ein Missionar, Wanderbischof und Abt, dessen Herkunft noch nicht bekannt ist, kam vermutlich im Auftrag fränkischer Herrscher zu Beginn des 8. Jahrhunderts n. Chr. in das Land der Alemannen. Seine guten Kontakte zu Franken und auch zu alemannischen Adligen ermöglichte ihm die Gründung des Klosters Reichenau am Bodensee, westlich von Konstanz im Untersee gelegen.

Als Offizielles Datum der Gründung des Klosters Reichenau gilt das Jahr 724. Bereits 3 Jahre später vertrieb man Pirmin vom Bodensee. Ursache waren vermutlich Machtstreitigkeiten unter den kirchlichen Machthabern jener Zeit rund um den See. Denn auch das Kloster St. Gallen lag im südlichen Hinterland des Bodenseegebietes.

Doch Pirmin gründete schon kurz darauf auf der Westseite des Schwarzwaldes das Kloster Gengenbach in der Ortenau unter Mithilfe eines hiesigen Adligen. Weiter Klostergründungen, die auf Pirmin zurückgehen, sind die Klöster Schuttern, Murbach im Elsass und Hornbach in der Pfalz. Pirmin ist auch Namensgeber der Stadt Pirmasens.

Zahlreiche andere Klöster wurden unter seiner Mithilfe reformiert und zu neuem Leben erweckt. Über sein Leben sind nur wenige biographische Lebensdaten bekannt. Als Todesjahr Pirmins nimmt man das Jahr 753 an, als letzter Aufenthaltsort gilt das Kloster Hornbach in der Pfalz.



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