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Fridig | 03.09.10 | 11:52

Hochdeutsch

Als Hochdeutsch bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch heute die deutsche Sprache, frei von dialektalen Einflüssen und identisch mit der schriftdeutschen Sprache. Doch Hochdeutsch ist eigentlich ein geografischer Begriff. Er erklärt sich aus der Abgrenzung der im südlichen Deutschland gesprochenen Mundarten zum heutigen Niederdeutsch im Norden. Typisch für die Mundarten im hochdeutschen Süden ist, dass sie an der 2. oder althochdeutschen Lautverschiebung beteiligt waren. Charakteristisch ist die Verschiebung von der niederdeutschen Lautung "Appel" zu hochdeutsch "Apfel", "pepper" zu "Pfeffer" oder "maken" zu "machen".





 

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