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Frühling

Wenn die Tage länger werden, die Temperaturen steigen und die Natur erwacht, dann ist es wieder soweit: es wird Frühling. Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten der gemäßigten Zonen auf der Erdkugel und löst die Winterzeit ab. Aufgrund des wandernden Zenitstandes der Sonne zwischen dem südlichen und dem nördlichen Wendekreis wiederholt sich der Frühling auf der nördlichen und südlichen Halbkugel in einem jährlich gleichen Rhythmus. Je nachdem, ob man auf der Südhalbkugel oder der Nordhalbkugel lebt, unterscheidet man manchmal zwischen Nordfrühling und Südfrühling. Zum Frühling sagt man auch allgemein Frühjahr. In früheren Zeiten hieß die Jahreszeit Lenz, was sich bis heute in dem einen oder anderen Sprichwort, Zitat oder Lied erhalten hat, wie zB. im Lied der Comedian Harmonists: "Veronica, der Lenz ist da …". Die Monate des Frühlings sind März, April und Mai. Astronomisch gesehen beginnt der Frühling mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche. Das ist auf der Nordhalbkugel der Erde am 20. oder am 21. März und auf der Südhalbkugel am 22. oder 23. September. Meteorologisch gesehen beginnt der Frühling aber schon am 1. März. Denn die Meteorologen ordnen die Jahreszeiten den vollen Monaten eines Jahres zu. Der Winter endet für die Meteorologen im Februar. Der Frühling umfasst somit die Monate März, April und Mai. Aus astronomischer Sicht endet der Frühling mit der Sommersonnenwende - am 21. Juni auf der Nordhalbkugel und am 21. oder 22. Dezember auf der Südhalbkugel.

Man unterscheidet in Mitteleuropa mit Vorfrühling und Vollfrühling zwei verschiedene Abschnitte des Frühlings. Diese Einteilung des Frühlingsbeginns wechselt je nach der geografischen Lage. Sie ist vor allem abhängig von der Höhenlage und den Klimaverhältnissen des entsprechenden Gebietes. Der Vorfrühling beginnt für jeden sichtbar mit dem Blühen der Schneeglöckchen und der Haselnuss. Je nach Verlauf des Winters kann dies in Deutschland gegen Ende Februar bzw. Anfang Mär bereits einsetzten. Den Beginn des Vollfrühlings setzt man gerne mit dem Blühbeginn der Apfelbäume gleich. Das Frühlingswetter hat auch einen wichtigen Einfluss auf die Fauna, die Welt der Tier. Ende März erwachen die meisten Tiere aus dem Winterschlaf. Während der kalten Jahreszeit setzen sie ihre Lebensfunktionen auf Sparflamme: die Atmung ist unregelmäßig, Stoffwechsel und Herzschlag sind drastisch abgesenkt. In vielen Kulturen gibt es Frühlingsfeste und Frühlingsriten. Neben den christlichen Festen, wie Ostern und Pfingsten, stehen bei den meisten Frühlingsfesten vor allem die Vertreibung des Winters im Vordergrund, wie z.B. die Schwäbisch-alemannische Fasnet. Mancherorts spielen das Entzünden von Feuern, wie z.B. am Maitag, dem Folgetag der Walpurgisnacht oder bei den Osterfeuern, die Vernichtung einer der Winter versinnbildlichenden Gestalt aber auch besondere Fruchtbarkeitsbräuche, wie der Maibaum und der "Tanz in den Mai" eine bedeutende Rolle.

Der Frühling ist auch bekannt für seine temperamentvollen Wetterlagen. Wenn warme und kalte Luft aufeinander treffen, kommt es zu ungemütlichem, wechselhaftem Wetter, oft mit kräftigem Wind und Hagelschauern. Man spricht dann vom Aprilwetter. Besonders Hagel richtet mancherorts enorme Schäden an. In Höheren Lagen, vor allem in den Alpen, erhöht sich mit der zunehmenden Wärme die Zahl der Lawinen. Aus astrologischer Sicht gehört der Frühling den Frühjahrstierkreiszeichen Widder, Stier und Zwilling.

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