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Weisweil Gemeinde

Weisweil liegt nur wenige Kilometer nördlich des Kaiserstuhls in der Oberrheinebene. Westlich des Ortes fließt der begradigte Rhein, dazwischen schlängeln sich die zahlreichen Arme des Altrheins. Die Rheinwälder und Auen der Gemarkung Weisweil wurden 1998 zur Erhaltung der ehemaligen Überflutungsauen mit ihrem Artenreichtum zum Naturschutzgebiet Rheinniederung Wyhl-Weisweil erklärt. Auf der Gemarkung von Weisweil liegen neben dem Kernort noch die Einzelhöfe Untere Mühle, Harderer Hof, Ziegelhof und Waldeckhof. Durch den Ortskern fließt der Mühlbach, der sein Wasser aus dem Rhein beim Limbach (Sasbach) bezieht.

Die Besiedlung von Weisweil läßt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen. Auf der Gemarkung von Weisweil fand man Reste tömische Gutshöfe in den Gewannen Käferhölzle und Niemandsplätze. In der vorchristliche Zeit siedelten vermutlich schon die Kelten bei Weisweil. Urkundlich erwähnt wird das Dorf Weisweil erstmals in dem Jahr 770 n.Chr. Der damalige König der Franken schenkte Weisweil in jenem Jahr an das Kloster Ebersmünster im Elsass. Im Laufe der Zeit gelangte der Ort dann in den Machtbereich der Bischöfe von Straßburg.

Im 13. Jahrhundert übertrug man Weisweil den Herren von Üsenberg als Lehen, einem reginalen Adelsgeschlcht, das unter anderem die Stadt Kenzingen gründete. Auch die Herren von Lichtenberg hatten im Mittelalter Herrschaftsrechte an Weisweil. Mit dem Untergang der Herren von Üsenberg wanderte Weisweil in den Besitz der Markgrafen von Hachberg. Dort verblieb das Dorf schließlich bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die Bevölkerung in Weisweil lebte die letzten Jahrhunderte überwiegend vom Tabak- und Hanfanbau, der Schifffahrt am nahen Rhein und von der Pferdezucht. Die Lage an der Grenze zu Frankreich wurde dem Ort im Zweiten Weltkrieg zum Verhängnis. Nach mehrmaliger Evakuierung der gesamten Bevölkerung wurde der Ort schließlich beim Anrücken Alliierter Truppen fast vollständig zerstört. Seit 1975 gehört Weisweil mit den Gemeinden Kenzingen, Herbolzheim und Rheinhausen zu einem gemeinsamen Gemeindeverwaltungsverband.
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