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Weil am Rhein

Weil am Rhein

Weil am Rhein ist der südwestlichste Zipfel Deutschlands und zugleich für Tausende Autofahrer täglich der letzte deutsche Ort vor der Grenze zu Basel in der Schweiz. Insbesondere der starke Anstieg des Güter- und Warenverkehrs führte zu einem enormem Wachstum von Weil zu einem Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt seit dem 19. Jahrhundert. Ursprünglich bestand Weil am Rhein aus vier verschiedenen Ortschaften Altweil, Friedlingen, Haltingen und Ötlingen. Zu den ältesten Ortsteilen gehört Altweil, welches am Fuße des Tüllinger Berges liegt und bereits im Jahr 786 n. Chr. urkundlich erwähnt wird. Eine weitere, jedoch sehr junge Ortschaft, bildet der Ortsteil Leopoldshöhe.

Insbesondere im 19. Jahrhunderte wie auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Siedlung stark an.Vor allem durch den aufblühenden Zugverkehr und der Grenzlage zu Frankreich und der Schweiz ließen sich viele Bahn-und Zollarbeiter in der Leopoldshöhe nieder. Der Name des Ortes leitet sich aus dem Namen des Großherzog Leopold von Baden ab. Im Grenzbereich entstand nach 1930 der Ortsteil Otterbach. Direkt am Rhein liegt der Ortsteil Friedlingen. Erst 1930 bekam Weil am Rhein das Stadtrecht verliehen und erheitl seinen heutigen Ortsnamen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die bis dahin selbstständigen die Weinbaugemeinden Ötlingen und Haltingen nach Weil am Rhein eingemeindet.

Die Stadt Weil am Rhein hat 1999 eine Landesgartenschau ausgerichtet. Mittelpunkt des Geschehens war damals der heutige Drei-Länder-Garten, der sich am südlichen Stadtrand mit seinen Sportanlagen und Spielplätzen samt Eislaufhalle und Waldsportpfad ausbreitet und der auch heute noch gern besucht wird. Architektonischer Höhepunkt ist der Zaha-Hadid-Pavillon, der von einem irakischen Architektin entworfen wurde. Während der Gartenschau war dies der so genannte "Treffpunkt Baden-Württemberg". Weil am Rhein ist nicht nur Heimat des Vitra Design Museums und der im Jahr 1950 hier gegründeten Möbelfabrik Vitra, sondern auch eine -Stadt der Stühle-. Überall verteilt auf das Stadtgebiet finden sich rund 20 übergroße Designer-Stühle. Ganz Weil am Rhein wird so einem einem Stuhl-Freilichtmuseum.


Friedlingen
Der Ortsteil liegt zwischen Bahnhofsareal und Rhein und war ein ehemals eigenständiges Dorf mit Schloss, welches schon zur Alemannenzeit besiedelt wurde. 1678 wurde das Schloss und das Dorf durch Franzosen schwer beschädigt, 1702 in der Schlacht von Friedlingen dann total zerstört. Der Name Friedlingen verschwand zunächst von der Landkarte, bis im 19. Jahrhundert durch Ansiedelung von Industrie der alte Gemeindename für den neu entstandenen Ortsteil wieder lebendig wurde.

Haltingen
Das malerische Winzerdorf Haltingen wird urkundlich erstmals 764 als "Haholtinga" erwähnt. Das Dorf ist aber wesentlich älter und geht auf alemannische Siedler des 5. Jahrunderts zurück. In Haltingen existiert eine Winzergenossenschaft, deren bekannteste Weinmarke die "Haltinger Stiege" ist.

Märkt
Zwischen Weil am Rhein und Efringen-Kirchen liegt das kleine Dorf Märkt. Durch die Nähe zur Französischen Grenze wurden große Teile des Dorfes im zweiten Weltkrieg zerstört. Ebenso wie Haltingen gehörte Märkt zum Oberamt Rötteln und ab 1809 zum Oberamt Lörrach

Ötlingen
Wie Haltingen ist auch Ötlingen ein altes Winzerdorf und eine alemannische Gründung aus dem 5. Jahrhundert n.Chr.. Urkundlich wird der Ort erstmals im Jahr 1064 erwähnt. 1971 wurde Ötlingen im Zuge der Gemeindereform nach Weil am Rhein eingemeindet.

Otterbach
Der Grenzort Otterbach, erst nach 1934 entstanden, ist vielen Urlaubern als einer der größten Grenzübergänge zwischen der Bundesrepublik und der Schweiz bekannt. Otterbach war früher ein Sumpfgebiet zwischen Weil und Kleinbasel, das 1640 teilweise an Kleinbasel gelangte. In den 1930er Jahren entstand in Otterbach eine Arbeitersiedlung, die den alten Namen Otterbach erhielt.
Dreiländerbrücke

Foto: Dreiländerbrücke

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