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Dunnschdig | 23.10.14 | 08:37
Baden-Württemberg

Villingen-Schwenningen

Die Stadt Villingen-Schwenningen liegt am Ostrand des mittleren Schwarzwaldes und ist der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der Region Schwarzwald-Baar.

Während die Gemarkung von Villingen noch eindeutig dem auslaufenden Schwarzwald zuzurechnen ist, befindet sich die rund 5 Kilometer östlich gelegene Stadthälfte Schwenningens bereits in einer weiten Hochmulde zwischen dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb.

Seit 1971 sind die Städte Villingen und Schwenningen eine politische Einheit. Dies ist aus historischer Sicht äußerst bemerkenswert, ist doch Villingen eine badische Stadt und Schwenningen traditionell württembergisch (schwäbisch).

Villingen-Schwenningen ist Sitz des Schwarzwald-Baar-Kreises, Oberzentrum der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und hat seit der Gemeindereform 1972 den Titel Große Kreisstadt.

Bereits ab 1967 wurden beide Städte im Entwurf des baden-württembergischen Landesentwicklungsplanes als Zentrum der wirtschaftlichen Entwicklung der Baar angesehen. Diese politische wie ökonomische Aufgabe sollte der Einfachheit wegen unter einem gemeinsamen Dach angegangen werden und so stimmten die Bürger beider Städte der Verschmelzung im Jahr 1971 zu.

Villingen


Bei den traditionellen Vorbehalten zwischen Badnern und Schwaben sei noch darauf hingewiesen, dass beide Volksstämme alemannischen Ursprungs sind und trotz der unterschiedlichen herrschaftlichen Zugehörigkeit über viele Jahrhunderte auf eine tausend Jahre lange gemeinsame kulturelle Wurzel zurückblicken.


Villingen
Die Stadt Villingen wird bereits im Jahr 817 in einer Urkunde Ludwigs des Frommen an das Kloster St. Gallen in der heutigen Schweiz erwähnt und 999 erlaubte König Otto III. dem Grafen Bertold, ein Vorfahr der Zähringer Herzöge, Villingen zu einem Markflecken auszubauen. Bertold III. von Zähringen baute Villingen schließlich zu einer Stadt mit Befestigung aus mit einem Achsenkreuz im Zentrum und ovalen Befestigungsring. Dieser Stadtaufbau ähnelt der Innenstadt von Freiburg im Breisgau. Diese mittelalterliche Struktur findet man auch heute noch in Villinger. Seit 1294 steht die Stadt unter der Herrschaft Habsburgs und verblieb dort bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden.
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Schwenningen
Schwenningen an der Quelle des Neckars erscheint urkundlich erstmals im Jahr 895 n. Chr.. Im Hochmittelalter war Schwenningen erst im Besitz der Grafen von Sulz und kam schließlich 1283 an das Haus Fürstenberg. Im 15. Jahrhundert erwarben die Württemberger Schwenningen und dort verblieb es auch die folgenden Jahrhunderte. Erst ziemlich spät, im Jahr 1907, wurde Schwenningen zur Stadt erklärt und ab 1948 zur Kreisstadt erhoben. 1971 haben sich Schwenningen und Villingen vereinigt und bilden das politische und wirtschaftliche Zentrum der Baar.
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Herzogenweiler
Urkundlich erscheint Herzogenweiler erstmals 1208 und zeigt durch seinen Namen, dass es sich hier um ein Weiler der Herzöge von Zähringen handelt.

Marbach
Marbach wird urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und liegt im Süden von Villingen.

Mühlhausen
Der Stadtteil Mühhausen taucht erstmals urkundlich im Jahr 1179 auf. Der Ort liegt südöstlich von Schwenningen.

Obereschach
Der Stadtteil Obereschach wird urkundlich erstmals im Jahr 1260 erwähnt und liegt nördlich von Villingen an der Eschach, die bei Rottweil in den Neckar fließt.

Pfaffenweiler
Der Ort Pfaffenweiler liegt südwestlich von Villingen am Wolfbach und wird erstmals zu Beginn des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.

Rietheim
Urkundlich wird Rietheim erstmals im Jahr 1094 erwähnt und liegt südlich von Villingen.

Tannheim
Der Stadtteil Tannheim erscheint urkundlich erstmals im Jahr 817 und liegt südlich von Villingen. Der Ort war lange Sitz eines Klosters, welches 1801 aufgehoben wurde.

Weigheim
Erste urkundliche Erwähnung von Weigheim findet sich in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen aus dem Jahr 763. Der Ort liegt östlich von Schwenningen nahe Trossingen.

Weilersbach
Der Stadtteil liegt nördlich von Villingen und Schwenningen und wird urkundlich erstmals im Jahr 764 erwähnt.
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