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Teningen

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Die Gemeinde Teningen liegt am nördlichen Rand der Breisgauer Bucht, zwischen Schwarzwald und Kaiserstuhl. Zwischen Teningen und dem Ortsteil Köndringen fließt die Elz, der größte Fluss im Landkreis Emmendingen. Die Geschichte Teningen bestand bis zum 1.1.1975 aus der Geschichte der vier selbständigen Gemeinden, Teningen, Heimbach, Köndringen mit Landeck und Nimburg mit Bottingen, die sich im Rahmen der Gemeindereform zusammengeschlossen haben. Der Sitz der Verwaltung befindet sich in Teningen, dem Ort mit der größten Bevölkerungszahl.

Viele archäologische Funde sprechen für ein lange Besiedlungsgeschichte von Teningen. Die heutige Ortsgründung geht auf die Zeit der alemannischen Landnahme ab dem 5. Jahrhundert zurück, davon zeugt die alemannische Endung "ingen" im Ortsnamen. Im Jahr 962 war Teningen im Besitz des Königs Otto der Große und ab 972 besaß das Kloster Einsiedeln ein Teil des Ortes. Aus jener Zeit stammt auch die erste urkundliche Nennung. Später entwickelten sich die Grafen von Nimburg zu einflussreichen Ortsherren. Nach ihrem Aussterben waren die Herzöge von Zähringen im Besitz von Teningen. Allerdings auch die Konkurrenten der Zähringer, der Bischof von Straßburg und die Staufer, waren an Teningen interessiert. Letztendlich gewann der Bischof von Straßburg den Streit um die Vorherrschaft in Teningen.

Später übertrug dieser Teningen als Lehen an die Grafen von Freiburg, die Erben der Zähringer. Das war auch der Hauptgrund für die Zerstörung Teningens im Jahr 1306. Als die Freiburger Bürger gegen die Grafen von Freiburg kämpften, verschonten sie auch das Lehen der Grafen in Teningen nicht. Sie überfielen Teningen, plünderten es und brannten den Ort nieder. Später übernahmen die Herren von Tübingen und die Markgrafen von Baden Hachberg die Vorherrschaft in Teningen. Seit 1805 gehört der Ort zum Großherzogtum Baden.

Im Laufe des 18. Jahrhundert erlebte Teningen einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Anbau von Hanf. Die Bedeutung des Hanfanbaues, neben dem auch Tabak gepflanzt wurde, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der einsetzenden Industrialisierung abgelöst.


Bottingen
Der Ortsteil Bottingen liegt südöstlich von Nimburg. Bottingen gehörte im ausgehenden 11. und im 12. Jahrhundert zur Herrschaft der Grafen von Nimburg. Urkundlich erscheint der Ort in sicheren Quellen erstmals im Jahr 1209 n.Chr.

Heimbach
Heimbach gehörte im Mittelalter zum Königsgut. Ludwig der Fromme übertrug die Rechte im Jahr 759 n. Chr. an das Kloster St. Gallen. Dies ist auch das Datum der ersten urkundlichen Erwähnung. Im Laufe der Zeit übernahm das Kloster Schuttern die Vorherrschaft in Heimbach, verkaufte aber die Rechte im Jahr 1527 weiter. Seiher wechselten mehrfach die Besitzer, bis schließlich Heimbach 1805 an das Großherzogtum Baden überging.

Köndringen
Urkundlich wird Köndringen erstmals 977 n. Chr. genannt, aber die Endung "ingen" deutet auf eine ältere Besiedlungsgeschichte hin. Vorherrschend in Köndringen war über mehrere Jahrhunderte das Kloster Schuttern. Im 12. und 13. Jahrhundert gehörte Köndringen den Herren von Nimburg. Nach dem Aussterben des regionalen Adelsgeschlechts konnte die Familie Schnwelin-Landeck sich die Rechte an Köndringen sichern. Seit 1522 gehört Köndringen zum Machtbereich der Markgrafen von Baden und ging im Jahr 1805 an das Großherzogtum Baden über.

Nimburg
Die Herren von Nimburg, die im Breisgau und darüber hinaus Besitz hatten und Vogteirechte ausübten, stammen ursprünglich von Nimburg und waren ein Ministerialgeschlecht der Zähringer Herzöge. Nach dem Aussterben der Herren von Nimburg, ein Kreuzzug wurde ihnen zum Verhängnis, konnten sich im Laufe der Zeit die Grafen von Freiburg die Herrschaft über den Ort sichern. Bis ins 14. Jahrhundert übten sie hier die Rechte aus, danach erbten die Grafen von Tübingen den Ort. Im 15 Jahrhundert kauften schließlich die Markgrafen von Hachberg den Ort, bis Nimburg 1805 an das Großherzogtum Baden überging.

Landeck
Die Geschichte des Ortsteils Landeck ist unzertrennbar mit der Geschichte der Burg, die heute noch das Zentrum des kleinen Ortes bildet, verbunden. Politisch war Landeck ein Ortsteil von Köndringen. Es wurde von Köndringen verwaltet, hatte eine eigene Gemeindekasse und war mit einem Stabhalter und einem Gemeinderat Köndringens vertreten.
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