Zeittafel St. Peter im Hochschwarzwald
Die Geschichte von St. Peter - Zeittafel
1090 Herzog Bertold II. von Zähringen schickt Dienstmänner aus, um einen Bauplatz für sein Hauskloster im Hochschwarzwald zu suchen.
1093 Die neue Klosterkirche zu St. Peter wird eingeweiht.
1095 Papst Urban II. stellt das Kloster St. Peter unter seinen Schutz.
1111 Herzog Bertold II. wird nach seinem Tod in der Klosterkirche beigesetzt.
1113 Die neuen Klostergebäude werden feierlich eingeweiht.
1122 Herzog Bertold III. wird in der Familiengruft zu St. Peter bestattet.
1136 Erste Grenzstreitigkeiten zwischen St. Peter und dem benachbarten Kloster St. Märgen werden von Kardinallegat Theodewin geschlichtet.
1146 Die neue Basilika zu St. Peter wird eingeweiht.
1218 Mit Herzog Bertold V. sterben die Zähringer aus. Die Grafen von Urach treten das Erbe der Zähringer an.
1238 Ein großes Feuer zerstört Kirche und Kloster zu St. Peter.
1292 Die Leiber von sieben Heiligen aus der Gesellschaft der Märtyrin Ursula werden nach St. Peter gebracht.
1361 Kaiser Karl IV. bestätigt die Rechte des Klosters St. Peter im Hochschwarzwald.
1436 Der Abt in St. Peter erhält das Privileg der Pontifikalinsignien.
1437 Ein zweiter Großbrand zerstört Kirche und Kloster in St. Peter.
1456 Der große Dingrodel von 1456 ist eines der vollständigsten Bauernrechte, die bis heute erhalten sind.
1498 Kaiser Maximilian I. bestätigt die Rechte des Klosters.
1503 Erste Anfänge der Wallfahrt auf dem Lindenberg südlich von St. Peter.
1526 St. Peter kommt unter die österreichische Landeshoheit.
1578 Das Kloster St. Peter übernimmt das Priorat St. Ulrich, einem Kloster im Möhlintal.
1601 Das Kloster erhält durch den Papst die Propstei Sölden übertragen.
1611 Eine pestartige Krankheit fordert viele Menschenleben in St. Peter.
1644 Bei Kämpfen zwischen Kaiserlichen und Schwedischen Truppen im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs werden Kirche und Kloster in St. Peter niedergebrannt.
1678 Im Kampf zwischen Kaiserlichen Truppen und Franzosen zerstört ein dreitägiger Großbrand das Kloster samt Nebengebäude.
1690 Französische Soldaten plündern Kloster St. Peter und das Dorf.
1709 Abt Maurus Höss veranlasst die Besiedelung des Ortsteil Neuwelt besiedeln und fördert den sozialen Wohnungsbau.
1713 Dorf und Kloster werden von Soldaten geplündert.
1720 Die neugebaute St. Ursula-Kapelle wird eingeweiht.
1724 Abt Ulrich Bürgi (1719-1739) lässt durch Peter Thumb die heute noch stehende Barockkirche bauen, die im Jahr 1727 feierlich eingeweiht wird.
1744 Französische Soldaten plündern St. Peter.
1749 Der Abt gründet im Kloster eine Gymnasialschule.
1750 Abt Philipp Jakob Steyrer (1749-1795), ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaft, führt den Bau des Bibliothekssaals im Klostergebäude weiter.
1755 Das Kloster kauft das Dorf Zähringen, einem heutigen Stadtteil von Freiburg im Breisgau.
1767 Das Herrschaftsgebiet des Klosters wird erstmals topografisch vermessen.
1795 Ignaz Speckle wird zum 56. Abt des Klosters gewählt. Er ist zugleich der letzte Abt des Klosters.
1806 Der bisher vorderösterreichische Breisgau geht mit St. Peter an das Großherzogtum Baden über.
1806 Bei knapp 1500 Einwohnern hat St. Peter 51 Uhrenmacher und 41 Uhrenhändler Vorort. Als eines der letzten Klöster Badens wird die Benediktinerabtei St. Peter vom Staat im Zuge der Säkularisation aufgehoben.
1811 Die bisherigen Vogteien Seelgut, Rohr und Oberibental vereinigen sich mit der Bürgerschaft zur Gemeinde St. Peter.
1813 Im Klostergebäude wird ein Militärlazarett für über 800 Soldaten eingerichtet.
1842 Das Priesterseminar der Erzdiözese Freiburg wird in die Klostergebäude verlegt.
1853 Aufstellung der Kreuzwegstationen auf dem Friedhof.
1869 Die Sparkasse St. Peter wird gegründet.
1889 Bau des St. Josef - Hauses als Krankenhaus und Pfründnerheim.
1898 Großherzog Friedrich I. und seine Gattin Luise besuchen St. Peter im Hochschwarzwald.
1899 Bei einem großen Dorfbrand fallen zahlreiche Wohnhäuser zum Opfer.
1900 Eine erste zentrale Ortswasserversorgung für die Neubauten im Ortskern und am Dorfrand werden erbaut.
1910 Bau der Soldatenkapelle
1913 Eröffnung eines öffentlichen Busverkehrs zwischen Freiburg über St. Peter nach St. Märgen.
1916 Erster Unterricht im neuen Schulhaus Sägendobel.
1927 Der spätere Papst Pius XII., besucht St. Peter im Hochschwarzwald.
1940 Das Seminargebäude wird als Umsiedlerlager für Volksdeutsche aus den Ostgebieten staatlich beschlagnahmt.
1942 Abtransport der Kirchenglocken für Kriegszwecke.
1949 Die neuen Kirchenglocken werden eingeweiht.
1950 "Schwarzwaldmädel", der erste deutsche Farbfilm der Nachkriegszeit, wird in St. Peter gedreht.
1952 Einweihung der Kapelle im Sägendobel durch Pfarrer Franz Duffner.
1953 Mit einem Besuch des Bürgermeisters und von sechs Schäppelmädchen in Bern beginnt die Partnerschaft mit den einstigen Zähringerstädte.
1953 Der erste Bebauungsplan St. Peters erschließt Baugelände auf dem Spittelhof.
1960 Eröffnung des neuen Schulhauses am Mühlegraben.
1961 Gründung der Raiffeisenbank St. Peter.
1961 Gründung der Dorfhelferinnenstation.
1964 Die Umgehungsstraße wird eröffnet.
1970 St. Peter erhält das Prädikat "staatlich anerkannter Kurort".
1974 Beginn der Kooperation zwischen den Schulen von St. Peter und St. Märgen. Die neue Kur- und Sporthalle wird eröffnet.
1975 Die neue Kur- und Sporthalle wird eröffnet. Erstes Dorffest mit Patrozinium. Der Gemeindeverwaltungsverband St. Peter mit Glottertal und St. Märgen wird gebildet.
1976 Das Hallenbad wird eröffnet.
1977 250-Jahr-Feier der Kirchweihe
1981 Renovation der Sägendobel-Kapelle und Weihe der Glocke durch Pfarrer Josef Läufer. Einbau der Farbfenster von Franz Metzger.
1990 Eröffnung des Wohn- und Geschäftshauses "Zähringer Eck". St. Peter wird Landessieger im Landeswettbewerb "Gestaltung der Ortseingänge und Ortsränder im Stadtbild".
1992 Die Kindertrachtengruppe vertritt die Bundesrepublik bei dem internationalen Kinderfestival in den USA. Vollendung der Kirchen- und Klosterrennovation.
1993 Einweihung des neu gestalteten Bertoldplatzes.
1994 Die Kindertrachtengruppe vertritt die Bundesrepublik bei dem internationalen Kinderfestival in Peking.
1998 1. Schwarzwälder Kulturtage in St. Peter.