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St. Blasien im Südschwarzwald

Der Ort St. Blasien liegt im südlichen Schwarzwald, südöstlich des Feldbergmassivs. Bereits zur Zeit Karls des Großen befand sich am oberen Ende des Albtales eine kleine Zelle" von Einsiedlern, die sich im Jahre 858 n. Chr. dem Kloster Rheinau südlich von Schaffhausen unterstellte. Von dort erhielten die Mönche auch die Reliquien des heiligen Blasius und übernahmen die Benediktinerregel. Doch erst nach den Ungareinfällen zur Jahrtausendwende bekam das Kloster den Grundstein, der zu seiner Blühte führte.

Der Ritter Reginbert von Seldenbürgen, ein Ort in derheutigen Schweiz, schenkte seinen gesamten Besitz dem jungen Kloster und trat anschließend in selbiges ein, nachdem wütende Ungarn den Hochrhein mit Streif- und Beutezügen unsicher machten. Dieser Zuwachs an Land und Vermögen legte schließlich den Grundstein für die Abtei St. Blasien, dem größten und mächtigsten Kloster des Schwarzwaldes für viele Jahrhunderte. Es übte großen Einfluss auf die Entwicklung des Südschwarzwalds, insbesondere des Hotzenwalds aus.

Durch den Erwerb der Herrschaft Bonndorf im Jahr 1609 waren die Äbte von St. Blasien reichsunmittelbare Herren geworden. Die Kaiserin Maria Theresia ernannte den Abt Franz II. 1746 zum Reichsfürsten mit dem Titel "Fürstabt", "Kaiserlicher Rat und Erbhofkanzler". Der bedeutendste Fürstabt war sein Nachfolger Franciscus Dominicus Bernardus Gerbert, der bei seiner Wahl zum Abt mit 44 Jahren (1764) sich den Namen Martin II. zulegte.

Nach der Säkularisation fiel das gesamte Vermögen und der Grundbesitz an das Großherzogtum Baden. Aus den ehemaligen Klostergebäuden wurden Maschinenhallen und Materiallager. Die übrig gebliebenen Klostergebäude wurden schließlich 1933 von Jesuiten aufgekauft, die nun ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat in den ehemaligen Klostergebäuden errichteten.

Menzenschwand wurde am 1. 7. 1974, Albtal, ein Zusammenschluß der Gemeinden Immeneich und Schlageten zum 1.1.1971, am 1.10.1974 nach St. Blasien eingegliedert. Heute hat sich in dem heilklimatischen Luftkurort St. Blasien auch eine solide Fremdenverkehrsstruktur etabliert. Jährlich kommen daher Tausende Menschen aus Nah und Fern in den Ort im Südschwarzwald.


Albtal
Die Gemeinde Albtal war ursprünglich ein Zusammenschluss von den beiden Orten Immeneich und Schlageten im Jahr 1971, die beide seit dem 1.7.1974 in St. Blasien eingemeindet sind.


Immeneich
Der Ort Immeneich liegt südlich von St. Blasien im Albtal und wurde 1974 nach St. Blasien eingemeindet. Der Ortsname wird unter anderem auf das alemannische Wort Imme für Biene zurückgeführt.


Menzenschwand
Menzenschwand liegt nördlich unterhalb des Feldbergmassivs und wurde durch Mönche des Klosters St. Blasien im 12. Jahrhundert gegründet. Urkundlich wird Menzenschwand erstmals 1198 erwähnt. Das Hoschwarzwalddorf ist Geburtsort des bekannten Malers Franz Xaver Winterhalter.


Schlageten
Der Ort Schlageten liegt südlich von St. Blasien im Albtal und wird urkundlich erstmals im Jahr 1330 genannt. Immeneich und Schlageten bildeten 3 Jahre lang die Gemeinde Albtal, entschieden sich dann aber dennoch zur Eingemeinung nach St. Blasien.
St. Blasien

Foto: St. Blasien

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