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Simonswald im Schwarzwald

Simonswald im Schwarzwald

Simonswald ist staatlich anerkannter Erholungsort und zeichnet sich durch ein mildes Klima aus. Das Simonswälder Tal mit seinen drei Ortsteilen liegt nördlich des Kandelmassivs und wird von der Wildgutach durchflossen. Insgesamt zieht sich das Tal über 15 Kilometer nach Osten in das Bergmassiv des 1243 Meter Hohen Kandels hinein und endet wenige Kilometer nördlich von St. Märgen im Hochschwarzwald. Der Tourismus, welcher sich seit den 1950igern entfaltet hat, ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Simonswäldertal. Das Simonswäldertal zählt mit zu den landschaftlich schönsten Gebieten des südlichen Schwarzwaldes.

Die Geschichte von Simonswald ist eng mit der Geschichte des Waldkircher Klosters St. Margareta verbunden. Die Klosterinhaber waren die ersten Besitzer der Rechte über Wald und Wiesen in Simonswald. Ab dem 11. Jahrhundert gingen die Rechte schließlich an die Herren von Schwarzenberg über, einem regionalen Adelsgeschlecht mit Sitz auf Burg Schwarzenberg oberhalb von Waldkirch. Später verkauften die Schwarzenberger ihre Herrschaftsrechte an die Malterer, einem Freiburger Patriziergeschlecht. Danach wechselten die Herrscher noch mehrmals.

Im Dreißigjährigen Krieg und in den spanischen Erbfolgekriegen wurde Simonswald oft von Truppen heimgesucht. Die Verbindung von Waldkirch nach Villingen durch das Simonswälder Tal war für große Truppenverschiebungen in den damaligen Kriegen von großer strategischer Bedeutung. Die Bewohner mussten die Truppen versorgen und ertragen. Dabei wurden leider auch viele kulturhistorische Güter zerstört. Im Jahr 1806 wurde Simonswald badisch. 1974 erfolgte der Zusammenschluss des gesamten Tales zur Gemeinde Simonswald. Vorher bestand das Tal aus den selbstständigen Gemeinden Altsimonswald, Haslachsimonswald, Wildgutach, Untersimonswald und Obersimonswald.


Obersimonswald
Seit 1806 ist Obersimonswald badisch. Die Geschichte des Ortes ist eng verbunden mit der Geschichte des gesamten Tales. Urkundlich wird das Tal erstmals im Jahr 1178 genannt.

Wiltgutach
Das Tal gehörte ursprünglich zum Besitz des Klosters St. Peter. Urkundlich erstmals im Jahr 1111 erwähnt, gehörte es ab dem 14. Jahrhundert zum Haus Habsburg und wurde 1805 badisch.

Untersimonswald
Der Einstieg in das Simonswälder Tal erfolgt über den Ort Bleibach im Elztal. Nach dem durchqueren des Ortes erreicht man als erstes Untersimonswald. Urkundlich wird das Tal erstmals im Jahr 1178 genannt.
Simonswald

Foto: Simonswald

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