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Samschdig | 20.09.14 | 13:59
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Kinzigtal im Schwarzwald

Das Kinzigtal liegt mitten im Schwarzwald und gehört zum Zentrum der Schwarzwaldromantik, denn Bollenhut, Kirschtorte, Kuckucksuhr, prächtige alte Bürgerhäuser und heimelige Schwarzwaldhöfe, blühende Wiesen, Wälder, Weinberge oder über typische Schwarzwaldhöhen prägen die Region. Durch das Kinzigtal fließt die Kinzig, die die Tal geformt hat und seit Jahrhunderten das Tal auch wirtschaftlich geprägt hat.

Fluss Kinzig


Größere Orte rund um die Ferienregin Kinzigtal sind unter anderem Alpirsbach, Nordrach, Berghaupten, Mühlenbach, Biberach, Oberharmersbach, Fischerbach, Oberwolfach, Gutach, Ohlsbach, Gengenbach, Schenkenzell, Haslach, Schiltach, Hausach, Steinach, Hofstetten, Wolfach und Hornberg und Zell a. H.

Da das Kinzigtal schon bei den Kelten eine wichtige Durchgangsstraße von der Rheinebnee auf die Schwäbische Alb und die Baar war, hat der Verkehr eine hohe Bedeutung im Kinzigtal. Heute führt die Bundesstraße 33 ab Offenburg parallel zur Kinzig. Im oberen Tal zweigt sie ab und folgt der Gutach in Richtung Villingen-Schwenningen. Ab Hausach führt die Bundesstraße 294 entlang der oberen Kinzig in Richtung Freudenstadt. Die B33 wird durch Umgehungsstraßen und Tunnels an den meisten Orten vorbeigeführt, so dass die Bewohner nicht von der Blechlawine erschlagen werden und die Autofahrer entspannter durchs Tal fahren können.

Auch für die Eisenbahn hat das Tal mit der Schwarzwaldbahn eine wichtige Bedeutung. Diese führt von Offenburg bis Hausach. Dort knickt sie ins Gutachtal ab, um weiter nach Konstanz am Bodensee zu führen. Eine Fahrt auf der Schwarzwaldbahn gehört zu den Besonderheiten im Schwarzwald, aufgrund der Streckenführung und der wunderschönen Landschaft. Im oberen Kinzigtal verläuft die Kinzigtalbahn von Hausach nach Freudenstadt. Für Fahrradfahrer führt der Kinzigtalradweg fast von der Quelle der Kinzig bis zur Mündung in den Rhein.

Die Kinzig entspringt auf der Gemarkung der Gemeinde Loßburg im Landkreis Freudenstadt. Sie fließt von dort in südliche Richtung und verändert ihren Lauf allmählich nach Westen. Den größten Teil ihres Laufes durchquert sie den Ortenaukreis. Bei der Stadt Offenburg verlässt sie den Schwarzwald und mündet bei Kehl in den Rhein.

Kinzig bei Wolfach


In ihrem oberen Lauf ist die Kinzig ein typischer Gebirgsfluss, die in ihrer Geschichte auch schon manche schwere Überschwemmung verursacht hat. Im mittleren und unteren Verlauf wurde die Kinzig seit dem 19. Jahrhundert in ein sehr geradliniges Bett mit hohen Deichen gezwängt. Teilweise setzt man aber wieder auf eine Renaturierung, um Flora und Fauna zu unterstützen und das Überschwemmungsrisiko zu mindern.

Das Flüsschen Kinzig hatte in früheren Zeiten besondere Bedeutung bei der Flößerei. Die früheste Erwähnung dieses Handwerkes auf der Kinzig gehen in das 14. Jahrhundert zurück. Vor allem die Flößerstädte Wolfach und Schiltach unterhielten eigene Floßgesellschaften (Schifferschaften), die die Flößerei bis zum Rhein und weiter bis nach Holland organisierten. Eine Zeit lang war dies ein gutes Geschäft, so dass des den Städten entlang des Flusses zu Wohlstand verhalf.

Ihre Blütezeit erlebte die Flößerei auf der Kinzig im 15. und 16. Jahrhundert und nochmals im 18. Jahrhundert, als der Holzbedarf durch den Schiffsbau in den Niederlanden florierte und der Holzbedarf rasant anstieg. Als allerdings die Bahn ihren Siegeszug feierte und Schiffe immer selten aus Holz gebaut wurden, ging das letzte Kinzigfloß 1896 auf seine Reise. Heute erinnern Flößervereine, Flößerfeste und Flößermuseen in Gengenbach, Wolfach und Schiltach, sowie zahlreiche technische Anlagen wie Stauwehre an jene Zeit und sorgen dafür, das Technik des Floßbaus der Nachwelt erhalten bleibt.

Die Westweg-Etappe rund um das Kinzigtal führt von der Alexanderschanze über Kaltenhaupt, Hilda-Hütte, Lettstädter Höhe, See-Ebene Glaswaldsee, Freiersbergsattel, Littweger Höhe bis "Auf der Hark". Hier wird meist Station gemacht. Die Strecke führt dann weiter über Kreuzsattel, Hirzwasen, Ebenacker, Hohenlochen-Hütte, Weißes Kreuz und Spitzfelsen nach Hausach. In Hausach verbringt man eine Nacht und dann geht es weiter von Hausach zum Farrenkopf, Büchereck, Prechtaler Schanze, Huberfelsen, Karlstein, Rensberg zur Wilhelmshöhe bei Schonach.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Ferienregion Kinzigtal ist neben der Klosteranlage Alpirsbach seit vielen Jahren das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Imposante Schwarzwaldhöfe, Stuben und Scheunen, Mühlen und Sägen. Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof entdeckt man originalgetreu, wie in den letzten 400 Jahren im Schwarzwald gewohnt, gelebt und gearbeitet wurde. Hier können Kultur und Geschichte, Architektur, Tradition, Brauchtum, Handwerk sowie seine Wirtschafts- und Lebensweise der Schwarzwälder hautnah erlebt werden. In den schwarzen Küchen riecht es noch nach dem Rauch des letzten Feuers. Im Stall stehen alte Haustierrassen, auf Weiden tummeln sich Schafe, Ziegen und Hühner. Vom harten Arbeitsalltag der Bewohner zeugen handgefertigte Arbeitsgeräte und zahlreiche Werkzeuge, die bei vielen Vorführungen und Aktionstagen immer noch zum Einsatz kommen.

Alpirsbach



Alpirsbach im Kinzigtal
Die über 900-jährige Klosteranlage ist das Wahrzeichen des Luftkurortes Alpirsbach. Dort finden die berühmten Kreuzgang- und Klosterkonzerte statt. Sehenswert sind unter anderem das Brauereimuseum, das Museum für Stadtgeschichte, die Glasbläserei und die Trinkwassertalsperre "Kleine Kinzig" mit dem Schwarzwälder Wasserpfad.
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Bad Rippoldsau-Schapbach
Bad Rippoldsau-Schapbach liegt idyllisch im Wolfstal, einem Seitental des Kinzigtals. Markenzeichen sind naturfrisches Quellwasser, der beleuchtete Burgbachwasserfall, geformten Buntsandsteinblöcke, Glaswaldsee und eine unberührte Landschaft.
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Berghaupten im Kinzigtal
Aus dem Jahre 1277 stammt die erste urkundliche Erwähnung des kleinen Weinorte Berghaupten. Rund um das Rathaus, einem ehemaligen Wasserschlösschen an der Kinzig – reihen sich schmucke Häuschen. Im Jahr 1753 entdeckte man hier die Steinkohle. Ein Kamin und ein Denkmal erinnern an diese Epoche zurück.
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Biberach im Kinzigtal
Biberach ist ein staatlich anerkannte Erholungsort und ist das Tor zum Harmersbachtal. Zu Biberach gehört der Ortsteil Prinzbach, wo sich einst eine mittelalterliche Silberbergwerkstadt befand.
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Fischerbach im Kinzigtal
Die Gemeinde Fischerbach liegt an einem sanft ansteigenden Südhang des Brandenkopfmassivs. Zu Fischerbach gehört der Weiler Eschau und zahlreiche ursprüngliche Schwarzwaldtäler, die durch viele Bauernhöfe, wie sie die Schwarzwälderkulturlandschaft kennzeichnen, besiedelt sind.
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Gengenbach im Kinzigtal
Gengenbach ist eine reizvolle Kleinstadt mit historischem Stadtkern, Wehrtürmen und Toren, Denkmal geschützte Häusern, malerische Gassen und stillen Winkeln.
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Gutach
Besonderer touristischer Anziehungspunkt ist das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Hier spiegeln sich die Kultur und das Brauchtum des Schwarzwaldes und seiner Menschen wider. Der neu angelegte "Park mit allen Sinnen" führt Sie eingebettet in ein Landschaftsschutzgebiet auf Barfußwegen zu Duftpavillons und Fühlstationen.
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Haslach im Kinzigtal
Haslach ist eine typische Marktstadt. Seine für die damalige Zeit breiten Marktstraßen und Plätze sind bis heute vollständig erhalten und verleihen zusammen mit den Fachwerkgeprägten Wohn- und Handwerkergassen Ort eine besondere Ausstrahlung. Besondere Kleinode sind das Schwarzwälder Trachtenmuseum im barocken Kapuzinerkloster, das Hansjakob-Museum im Freihof und die historische Silbergrube "Segen Gottes".
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Hausach im Kinzigtal
Hausach liegt im Kinzigtal, am Zusammenfluss von Kinzig und Gutach. In Hausach befindet sich mit der Schwarzwald-Modellbahn Hausach eine der größten Modelleisenbahnen nach realem Vorbild und die Burg Husen.
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Hornberg
Umgeben von Wäldern, Bergen und Wiesen liegt Hornberg mit den Ortsteilen Niederwasser und Reichenbach.Über der Stadt des "Hornberger Schießens" mit jährlichen Freilichtbühnenaufführungen thront der Schlossberg mit der Ruine der Burg Hornberg.
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Hofstetten im Kinzigtal
Die Ruhe und Schönheit des Ortes, der Landschaft und die anerkannt gute Gastronomie machen Hofstetten zum beliebten Feriendomizil. Schon Heinrich Hansjakob, der große Chronist des Schwarzwaldes im 19. Jahrhundert, hat Hofstetten als "das Paradies" bezeichnet.
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Kinzigtal-Radweg
Von Freudenstadt bis Offenburg verläuft die Strecke des 95 km langen Kinzigtal-Radwegs, auf dem man an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiradelt. Durch den Anschluss an den "Europa- Radweg" gibt es eine ideale Verlängerung von 22 km bis nach Straßburg.
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Lauterbach
Lauterbach ist ein wunderschöner Luftkurort zwischen Hornberg und Schramberg im mittleren Schwarzwald. Das dortige Landschaftsschutzgebiet Sulzbachtal bietet Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Auf der sonnigen Passhöhe Fohrenbühl läßt man den Blick in die Ferne schweifen - vom Turm des Gedächtnishauses aus sogar über Hohenzollern, Kniebis und Feldberg.
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Lossburg im Kinzigtal
Die Gemeinde Loßburg ist ein Luftkurort im Landkreis Freudenstadt. Auf der Gemarkung von Loßburg entspringt die Kinzig, die nach 95 km bei Kehl in den Rhein mündet.
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Nordrach
Der Luftkurort Nordrach liegt in einem Seitental des Kinzigtals. Das Wanderdorf Nordrach wurde vom Naturpark Schwarzwald als Initiativgemeinde ausgezeichnet, weil es als erste Gemeinde im Naturpark Schwarzwald eine neue Wanderwegbeschilderung mit Zielen und Entfernungsangaben eingeführt hat.
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Ohlsbach im Kinzigtal
Idyllische Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild von Ohlsbach. Rund 100 km markierter Waldwege laden zum Wandern und Mountainbiken ein. Seit 1982 verfügt Ohlsbach über eine eigene Mineralquelle mit reinem Sole-Heilwasser.
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Oberharmersbach
Das Urlaubsdorf Oberharmersbach liegt romantisch eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Misch- und Nadelwäldern im Harmersbachtal, einem Seitental des Kinzigtals. Blühende Bauerngärten, urige Schwarzwaldhöfe, klappernde Mühlen und wunderbare Ausblicke auf die weite Schwarzwaldlandschaft erfreuen jedes Jahr Wanderer und Naturliebhaber.
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Oberwolfach
Oberwolfach liegt in einem Seitental des Kinzigtals. In Oberwolfach zeigt das Mineralien- und Bergbaumuseum die einzigartige Vielfalt der Mineralienfunde aus der heimischen Grube Clara. Bergbautradition wird bei einem Gang durch die Stollen des Besucherbergwerks "Grube Wenzel" im Frohnbach hautnah vermittelt.
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Schenkenzell im Kinzigtal
Wahrzeichen des Luftkurortes Schenkenzell ist die 1244 erbaute Schenkenburg. Über 300 km gut markierter Wanderwege stehen in intakter Natur stehen zur Verfügung. Auf einem 7 km langen geologischen Lehrpfad wird die Bergbaugeschichte der Region dokumentiert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Barocke Wallfahrtskirche Wittichen, das Klostermuseum und ein Baumlehrpfad.
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Schramberg
Die Geschichte Schrambergs wurde sehrt durch die Burgherren im Mittelalter und durch die Uhrenindustrie im 19. und 20. Jahrhundert geprägt. Der historische Rundgang "Die Zeitreise" führt heute den markanten Punkten aus jener Zeit. Kultureller Höhepunkt ist die traditionelle Fasnet mit der "Da-Bach-na-Fahrt", wenn Wagemutige in umgestalteten Brühzubern den Stadtbach hinunterfahren.
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Schiltach im Kinzigtal
Schiltach gilt als die Stadt des Fachwerks, der Flößer und der Gerber. Sie ist umgeben von malerisch bewaldeten Bergen und liegt idyllisch am Zusammenfluss von Schiltach und Kinzig.
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Steinach im Kinzigtal
Steinach ist zusammen mit Welschensteinach eine Gemeinde, deren beide Ortskerne eingebettet sind in eine gepflegte Kulturlandschaft des mittleren Schwarzwalds. Steinach liegt an der Kinzig, das Welschensteinacher Tal hingegen ist ein über Jahrhunderte gewachsenes altes Bauerndorf mit gepflegten Bauernhäusern und Hofreuten.
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Wolfach im Kinzigtal
Wolfach liegt am Zusammenfluss von Wolf und Kinzig im Kinzigtal. Das Schloss, Rathaus, Unteres Tor und stattliche Bürgerhäuser prägen das Bild der Stadt Wolfach. Die verkehrsberuhigte Hauptstraße und die Kinziganlagen bieten Raum zum Bummeln und Verweilen. Der Stadtteil Kirnbach ist einer der drei Heimatorte der bekannten Bollenhuttracht.
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Wolfacher Fasnet
Zu den bekanntesten Narrenorten des schwäbisch-alemannischen Kulturraums gehört die Stadt Wolfach im Kinzigtal mit seiner über 200-jährigen Tradition der Fasnetsspiele, seinen einzigartigen Umzügen und seinen besonderen Narrengestalten.
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Zell am Harmersbach
Die Stadt Zell am Harmersbach ist eine ehemalige kleinste Reichsstadt und wird bis heute wird durch das mittelalterliche Ambiente aus Fachwerkhäusern, malerischen Winkeln, Storchenturm und Hirschturm geprägt. Einen besonderen Anblick bietet die Zeller Hauptstraße mit ihren Jugendstil- und Klassizismusbauten.
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