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Der Kandel ist die höchste Erhebung am landschaftlichen Übergang vom Mittleren Schwarzwald in den Südschwarzwald und wird gerne als Hausberg der Stadt Waldkirch bezeichnet. Der Berg erhebt sich aus der Rheinebene bis zu einer Höhe von 1243 Metern und ist Teil des Naturpark Südschwarzwald. Er zählt zu den größten und höchsten Bergen des Schwarzwaldes und ist im Sommer wie im Winter ein beliebtes Ausflugsziel. Oft liegt auf der Kuppe des Kandels bis tief in den Frühling hinein Schnee. In den Sommermonaten ist die kahle Hochfläche im Gipfelbereich mit einer Borstgrasrasen bewachsen und lädt zu kleinen Spaziergängen ein.

Auf den Kandel kommt man zu Fuß über verschiedene Wanderwege aus den umliegenden Tälern, die aus dem Glotter-, Simonswälder- oder dem Elztal starten. Motorisiert erreicht man den Kandel unter anderem von Freiburg durch das Glottertal. Eine weitere Möglichkeit ist eine kleine Straße von Waldkirch aus. Diese Fahrstrecke ist ein Teil der Schwarzwaldpanoramastraße, die von Waldkirch über St. Peter und St. Märgen bis nach Hinterzarten auch über den Kandel verläuft. Die beiden Fahrstraßen auf den Kandel wurden im 20. Jahrhundert erbaut. Mit der ersten Straße von Waldkirch aus begann man um das Jahr 1930. Sie wurde dann 1932 feierlich eingeweiht. Die zweite Strecke über das Glottertal folgte schließlich im Jahr 1959 und führt sowohl von St. Peter als auch durch das Glottertal über Sägendobel auf den Kandel. Das Kandel-Hochplateau ist natürlich auch mit dem öffentlichem Nahverkehr (Bushaltestelle Kandel Rasthaus) mehrmals täglich über Waldkirch oder Glottertal zu erreichen. Zu den beliebtesten Wanderstrecken auf den Kandel gehört neben dem Kandelhöhenweg der Damenpfad und der Präsident-Thoma-Weg von Denzlingen auf die Kandelspitze. Der Präsident-Thoma-Weg beginnt bei der Abzweigung der Glotter und des Lossele am Fuße des Einbollen bei Denzlingen. Der Damenpfad ist eine Weg von der Waldkircher Altstadt über den großen Kandelfelsen.

Auf dem Berg selbst befindet sich ein Gasthaus und natürlich ein super Ausblick über die Rheinebene, den Kaiserstuhl, die Vogesen und den Hochschwarzwald. Vorausgesetzt ist allerdings, dass nicht die übliche Dunstglocke über dem Breisgau schwebt. In älteren Reiseführern wird oft der berüchtigte Kandelfelsen als touristische Attraktion erwähnt. Doch man kann ihn heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Form betrachten, er ist 1982 in sich zusammengebrochen. Am Kandel haben insgesamt 4 Gemeinden Anteil, namentlich Waldkirch, St. Peter, Simonswald und das Glottertal. Etwas südlich vom Gipfel liegt ein ehemaliger Bergbauernhof, welcher heute als Gasthaus Kandelhof bekannt ist. Er wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert erbaut und ist über vielen Generationen in Familienhand geblieben. Erst zu Beginn des Zwanziger des letzten Jahrhunderts erweiterte man das Haus mit Gästezimmern und einer großen Küche. Zweimal brannte das Anwesen ab, bis schließlich das heutige Berghotel im Jahr 1975 neu erbaut wurde.

Auf dem Gipfel steht die Kandel-Pyramide. Die Kandel-Pyramide ist eine kleine Aussichtsplattform auf dem Gipfel des 1242 m hohe Kandels, die bereits im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Der Urgraben an der Südfalnke des Kandels ist der Rest eines nach 1284 gebauten Wassergrabens, welcher das Wasser von der Ostseite des Kandels zu den auf seiner Westseite gelegenen Bergwerken brachte. Eine Besonderheit auf dem Gipfelplateau des Kandels ist der Borstgrasrasens. Nur auf den höchsten waldfreien Kuppen im südlichen Schwarzwald – wie auf dem Kandel bei Waldkirch im Elztal – oberhalb von 1100 bis 1200 Höhenmeter ist die schon an alpine Matten erinnernde Pflanzengesellschaft des hochmontanen Borstgrasrasens zu finden. Die Fläche ging im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft dramatisch zurück. Auf dem Kandel steht der Borstgrasrasen unter Naturschutz. Er ist auch auch Lebensraum von Seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Das ganze Jahr über geht es auf und rund um den Kandel sportlich zu. Wenn im Winter eine ordentliche Schneedecke vorhanden ist, stehen am Kandel einige Skilifte sowie eine Langlaufloipe zur Verfügung. Informationen zu Loipen und Wintersportangeboten werden auf der Homepage Kandellifte angeboten. Wanderwege fürhen aus den Tälern zum Gipfel, sowohl aus dem Glottertal als auch aus Waldkirch und Simonswald. Am Kandel befinden sich Startplätze für Drachen- und Gleitschirmflieger. Jedes Jahr findet am Kandel der Kandel-Berglauf statt.
Kandel

Foto: Kandel

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