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Dunnschdig | 24.04.14 | 14:56
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Belchen Schwarzwald

Der Belchen ist mit 1.414 Metern die vierthöchste Erhebung des Schwarzwaldes. Gleichzeitig gehört er zu den Berggipfeln mit jährlich mehr als 300.000 Tausend Besuchern. Der Gipfelbereich des Belchen liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Münstertal, Schönau und Neuenweg. Wegen der seltenen Flora und Fauna wurde der Belchen bereits 1949 unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 1993 wurde das Naturschutzgebiet erweitert und ist nun mit einer Fläche von rund 1.600 Hektar eines der größten Schutzgebiete Baden-Württembergs. Bis vor wenigen Jahren konnte man über eine Autostraße, die so genannte Belchenstraße, den Gipfel des Belchen erreichen.

Die Belchenstraße ist aber seit Eröffnung der Belchen-Seilbahn im Dezember 2001 für den privaten Autoverkehr gesperrt. Orte in der näheren Umgebung des Belchen sind neben Münstertal, Schönau und Neuenweg die Gemeinden Aitern, Sulzburg, Böllen, Bürchau, Schönenberg, Todtnau und Utzenfeld. Unter dem Namen "BELCHENLAND" haben sich vor einigen Jahren die Orte Aitern, Böllen, Fröhnd, Schönau, Schönenberg, Tunau, Utzenfeld und Wembach zur Urlaubsregion Belchenland zusammengeschlossen.

Panorama-Rundblick in alle Himmelsrichtungen
Der Schwarzwälder Belchen ist die dritthöchste Erhebung des südwestdeutschen Mittelgebirges und zugleich einer der schönsten Aussichtsberge Deutschlands. Bei entsprechender Wetterlage hat man einen großartigen Panorama-Rundblick in alle Himmelsrichtungen. Im Nordosten sieht man Feldberg und Seebuck mit ihren Türmen, im Nordosten das Herzogenhorn. Südwärts reicht der Blick bis zum Schweizer Jura mit dem dortigen Belchen und weiter bis zu den Schweizer Alpen. Im Südwesten erkennt man den Blauen bei Badenweiler, und jenseits des Rheins, in den elsässischen Vogesen, kann man den dortigen großen Belchen (frz. Grand Ballon) erkennen. Zu Füßen des Berges liegt das Münstertal, das bei Staufen im Breisgau in die Rheinebene mündet. In nördlicher Richtung liegen Schönberg und Schauinsland, hinter dessen Ausläufer bereits die Häuser der Stadt Freiburg erkennbar sind.

Keltischer Namen des Belchen
Einige Namens- und Heimatforscher leiten den Namen des Belchen vom keltischen Sonnengottes Belenos ab. Die drei Belchenberge im Schwarzwald, Schweizer Jura und in den Vogesen regen seit langer Zeit die Fantasie der Einheimischen im Dreiländereck an, wie auch die Forschungsneugierde zahlreicher Archäologen. Auf allen Belchenbergen werden heilige Stätten eines keltischen Sonnenkultes vermutet, die in keltischer und römischer Zeit zur Sommer- und Wintersonnenwende sowie zur Tag-und-Nacht-Gleiche möglicherweise aufgesucht worden sind. Bisher entschlüsselte und nachvollziehbare Tatsache ist, dass vom Schwarzwälder Belchen aus gesehen, die Sonne zur Zeit der Tag-und-Nacht-Gleiche genau am Großen Belchen in den Vogesen westlich des Rheins untergeht, und dass sie am Winteranfang, dem kürzesten Tag des Jahres, genau über dem schweizer Jura-Belchen steht. Der Dichter Johann Peter Hebel betrachtete den Belchen einmal als "erste Station von der Erde zum Himmel".

Unterwegs am Belchen
Die Belchen-Seilbahn fährt mit seinen acht Personen fassenden Kabinen von der Talstation in Schönau-Multen zur rund 1.356 Meter hoch gelegenen Bergstation. Von dort bieten sich verschiedene Wanderwege an, um den Gipfel des Belchen zu erreichen. Direkt an der Bergstation der Belchen-Seilbahn liegt das Historische Belchenhaus. Im Belchenhaus befindet sich mit 1.360 Metern Höhe das zur Zeit höchstgelegene Gasthaus Baden-Württembergs. Das Belchenhaus ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderpfade durch das Belchen-Naturschutzgebiet und gleichzeitig Bergstatioin der Belchen-Seilbahn. Bereits im 19. Jahrhundert wurde das erste Rasthaus unterhalb des Belchengipfels errichtet. Im Jahr 1899 wurde das heutige Haus als Neubau fertig gestellt und bis heute mehrfach erweitert und umgebaut. Beliebt ist der Belchen bei Wanderern und auch bei Sportlern. Daher wurde im Jahr 2006 erstmals vom TUs Schönau der Belchen-Berglauf ins Leben gerufen. Startpunkt ist die Stadt Schönau im Wiesental, der Zieleinlauf erfolgt natürlich auf dem Gipfelbereich des Belchen. Entdecken kann man den Belchengipfel am Besten entlang des Belchenpfads. Er führt rund um den Gipfelbereich des Belchen. Der rund 1 km lange Belchenpfad führt vom Belchenhaus zum Gipfel und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Belchen zählt mit 1414 m Höhe nicht nur zu den schönsten Aussichtsbergen im Schwarzwald, bei ausreichender Schneelage bieten sich ebenso Langlaufvergnügen rund um die Belchenregion. Unter anderem stehen zirka 38 km gespurte Loipen sowie der Anschluss an den Fernskiwanderweg Schonach-Belchen zur Verfügung.


Böllen
Bereits im Wappen des Ortes deutet ein Dreieck auf den Hausberg Belchen. Die beiden Namen "Böllen" und "Belchen sind ebenso eng miteinander verwandt und machen deutlich, das schon die Kelten vor über 2000 Jahren hier.

Bürchau
Der staatlich anerkannte Erholungsort Bürchau liegt in 600 bis 1000 Meter Höhe im Naturpark Südschwarzwald im Tal der Kleinen Wiese. Zur den Ortsteilen von Bürchau zählen auch Oberbürchau, Kastel, Rütte und Sonnenhalden.

Elbenschwand
Elbenschwand liegt im kleinen Wiesental. Erwähnt wird der Ort – zu dem die Ortsteile Holl und Langensee gehören - erstmals im Jahre 1278.

Fröhnd
Die Gemeinde Fröhnd, rechts und links der Wiese gelegen, besteht aus den Ortsteilen Hof, Ittenschwand, Ober- und Niederhepschingen sowie Künaberg, Stutz, Vorder- und Hinterholz.

Häg-Ehrsberg beim Belchen
Häg-Ehrsberg erstreckt sich zwischen 540 und 1.190 Höhenmetern und ist eine Streusiedlung mit 11 Ortsteilen mit gerade mal rund 1.000 Einwohnern. Das stets wechselnde Panorama zwischen Wald und offener Flur sowie das gute Klima wird besonders bei Wanderern und Mountainbikern geschätzt.

Schönau
In einem Talkessel des hinteren Wiesentals liegt Schönau und erreicht mit den umliegenden Berggipfeln auf seiner Gemarkung eine Höhe von über Tausend Metern.

Schönenberg
Unterhalb des Belchen, im oberen Wiesental, liegt der kleine Ort Schönenberg. An die Bergbautradition des Ortes erinnern heute noch die drei Hammer im Ortswappen und die heilige Barbara in der Kapelle des Dorfes ist Schutzpatronin.

Tegernau
Tegernau mit den Ortsteilen Niedertegernau, Schwand und Schwand-Käppeli spielte bei der Besiedlung der beiden Wiesentäler eine besondere Rolle und heute Tegernau ist der Mittelpunktsort des Verwaltungsverbandes Kleines Wiesental.

Todtnau im Wiesental
Zwischen Todtnau und Aftersteg nordöstlich des Belchen stürzen sich im hinteren Wiesental die Todtnauer Wasserfälle rund 97 Meter in die Tiefe. Todtnau hat auch eine 3,5 Kilometer lange Schlittenrodelbahn. Mit dem Rollercoaster am Hasenhorn besitz die Stadt im oberen Weisental eine der längsten Allwetter-Rodelbahnen Deutschlands.

Utzenfeld
Der staatlich anerkannten Erholungsortes Utzenfeld liegt in einer Talaue des Flusses Wiese und am Fuße der mächtigen Felspartien des Naturschutzgebietes Utzenfluh.

Wiesental am Fuße des Belchen
Zahlreiche Quellen und Bäche speisen den oberen Lauf des Flusses Wiese im Wiesental. Das Flüsschen Wiese fließt etwa 50 Kilometer weit durch das Tal nach Südwesten zum Rhein bei Basel. Die bekanntesten Orte im Wiesental sind Todtnau, Schönau, Zell und Schopfheim. Der Feldberg im Norden, der Belchen im Westen und das Herzogenhorm im Osten bilden die imposante Bergkulisse des oberen Wiesentals.

Wembach
Ganz versteckt liegt das kleine Schwarzwalddorf Wembach im Wiesental, dort, wo zwischen den bewaldeten Berghängen der Böllenbach in die Wiese mündet.

Wieden
Wieden liegt im Wiedener Tal, wo man heute noch die typische Siedlungsart in den hohen Schwarzwaldtälern erkennnen kann. Weitverstreute Ortsteile, oft nur mit wenigen Höfen, bilden die Ortschaft.

Wies
Im Tal der Köhlgartenwiese liegt die Ortschaft Wies, zu der noch die Ortsteile Demberg, Fischenberg, Kühlenbronn, Ritterhof, Stockmatt und Warmbach gehören.

Wieslet
Das Dorf Wieslet liegt im kleinen Wiesental an der Stelle, wo die kleine Wiese in eine ruhige Talaue mündet. Durch die günstige geographische Lage bieten sich wunderschöne Ausflugsmöglichkeiten in alle Richtungen des Südschwarzwalds.

Zell im Wiesental
Südöstlich des Belchen, im mittleren Weisental, liegen die Orte des Zeller Berglandes in Höhen bis 1300 Meter. In Zell im Wiesental informiert das Textilmuseum über die Entwicklung der Textilindustrie, die im 19. und 20. Jahrhundert den wichtigsten Wirtschaftszweig des Wiesentals und seiner Umgebung bildete.
Belchenblick Münstertal

Foto: Belchenblick Münstertal

Bilder Belchen & Belchenland

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