Schallstadt
Schallstadt ist eine Ort am Fuße des Batzenbergs, zwischen den Kulturregionen
Breisgau und
Markgräflerland gelegen. Urkundlich erscheint die "Mark Schallstadt" als "Scalcstater marca" erstmals anlässlich einer Güterschenkung an das Kloster Lorsch im Jahre 779 n. Chr. Spuren menschlicher Besiedlung auf der Gemarkung reichen aber bis in die Jungsteinzeit zurück.
In einer Schenkungsnotiz des Jahres 793 werden bereits Weinberge in Schallstadt genannt, so dass die Region zu den ältesten überlieferten Weinbauregion Süddeutschlands gehört. Schallstatt gehörte ab dem 11. Jahrhundert in den Herrschaftsbereich der Zähringer, kam aus zähringerischem Erbe an die Grafen von Freiburg und wurde 1368 deren Herrschaft Badenweiler eingegliedert, nachdem sich Freiburg den Hause Habsburg angeschlossen hatte.
Schon in jener Zeit wird zwischen zwei Dörfer mit dem Namen Schallstadt unterschieden. Dabei handelte es sich um den Hauptort und um den etwa einen halben Kilometer nordwestlich davon liegenden Weiler, der mit dem in einer Urkunde von 1347 genannten "nideren Schalstat" gemeint sein dürfte und später mit dem noch heute gebräuchlichen Namen Föhrenschallstadt erscheint. Eine eigene Gemeinde bildete Föhrenschallstadt nach bisherigen Erkenntnissen aber nie.
Schallstatt fiel mit der Herrschaft Badenweiler Mitte des 15. Jahrhunderts an die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und 1503 an die Markgrafen von Baden. Im Jahre 1803 ordnete man Mengen dem neugebildeten Stabsamt Wolfenweiler zu. Die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständigen Gemeinden Schallstadt und Wolfenweiler schlossen sich 1971 zur Gemeinde Schallstadt-Wolfenweiler zusammen. Im Jahr 1977 ging der Gemeindename Schallstadt-Wolfenweiler in Schallstadt über.