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Sasbach am Kaiserstuhl

Sasbach am Kaiserstuhl

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Die Weinbaugemeinde Sasbach liegt am nordwestlichen Rand des Kaiserstuhls, direkt an der deutsch-französischen Grenze. Wenige 100 Meter entfernt vom Ortskern fließt der Rhein. Auf der Sasbacher Gemarkung liegen die beiden Bergzügen Litzelberg und Limberg, die den Abschluss des Kaiserstuhls in seinem Nordwestteil darstellen.

Zur Gemeinde Sasbach gehören seit 1974 die Kaiserstühler Weinbauorte Jechtingen und Leiselheim. Das ehemalige Fischerdorf Sasbach am Kaiserstuhl befand sich einst vor der großen Rheinbegradigung durch Gottfried Tulla im 19. Jahrhundert noch direkt am fließenden Gewässer des großen europäischen Flusses. Daher stand der Fischfang und das Leben mit und vom Fluss im Vordergrund. Heute dagegen widmet man sich bevorzugt dem Weinanbau und dem Tourismus.

In Sasbach gibt es zahlreiche Funde, die darauf schließen lassen, dass sich bereits steinzeitliche Siedlungen rund um die Kaiserstuhlgemeinde befanden. Als sicher gilt, das Kelten wie auch Römer auf dem Limberg bei Sasbach eine Siedlung hatten und sich am nördlichen Ende des Berges eine Brücke über den Rhein befand.

Die erste urkundliche Erwähnung der Kaiserstühler Weinbaugemeinde stammt aus dem Jahre 839 n. Chr. Im Mittelalter gehört Sasbach zum Königsgut. Im 11. und 12. Jahrhundert unterstand Sasbach den Herzögen von Zähringen. Später geht der Ort an die Habsburger über, bis schließlich Sasbach 1805 badische wurde.

Im 11. Jahrhundert wurde auf dem Limberg die Limburg durch die Herzöge von Zähringen neu erbaut. Kaiser Friedrich III. übertrug die Herrschaft Sasbach samt Limburg der Familie Girardi von Kastell, in deren Besitz die Burg bis in neueste Zeit geblieben ist. Der große Zerstörungsgrad der Ruine geht auf das Kriegsende im Sommer 1945 zurück, als die Limburg durch französische Kanonen erheblich beschädigt wurde.

Südöstlich vom Limberg liegt der kleinere Litzelberg. Auf der höchsten Stelle steht eine barocke Wallfahrtskapelle. Im 30jährigen Krieg wurde sie beschädigt, aber die Familie von Girardi bemühte sich bald wieder um eine entsprechende Ausstattung, die zwischen 1731 und 1747 letztendlich erfolgte. Zur Wallfahrtskapelle "zur schmerzhaften Muttergottes" kam dann noch ein Kreuzweg hinzu, der von Sasbach zur Kapelle mit einigen Stationen führt.


Jechtingen
Funde aus der Jungsteinzeit bestätigen, das hier bei Jechtingen am Westrandgebiet des Kaiserstuhls schon seit Jahrtausenden Menschen leben. Später ließen sich in Jechtingen Römer nieder, denn hier verlief durch den Rheinübergang bei Jechtingen eine wichtige Verbindung der Römer von Westen nach Osten am nördlichen Rand des Kaiserstuhls entlang in den Schwarzwald (Elztal) hinein. Die Endung "ingen" zeigt, das nach dem Abzug der Römer Alemannen niederließen. Urkundlich erwähnt wird der Ort im 13. Jahrhundert. Ab 1350 ist Jechtingen Habsburgerisch, ab 1805 badisch.

Leiselheim
Der Ort Leiselheim ist altes fränkisches Königsgut und die Bewohner genossen hier im Mittelalter mehr Freiheiten als anderswo. Die Nähe zur mittelalterlichen Burg Sponeck, der Rheinübergang und auch die römischen Funde zeigen, das die Umgebung schon seit mehr 2000 Jahren besiedelt ist und von großer Bedeutung war.
Sasbach am Kaiserstuhl

Foto: Sasbach am Kaiserstuhl

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