Das Alte Rathaus von Rottweil an der Hauptstraße wurde 1321 erstmals schriftlich genannt. Sein heutiges Aussehen erhielt es im 16. Jahrhundert.
Als Rössle oder Benner-Rössle bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Es handelt sich hierbei um ein Scheinpferd mit Reiter.
Als Biß bezeichnet man ein Narrentyp der Rottweiler Fasnet, eine Weißnarrenfigur mit bemaltem Leinenkleid. Das Biß gilt als eine jüngere Spielart des Gschell.
Als Hübscher Winkel bezeichnet man ein altes Bürgerhaus in der Hauptstraße 4 Rottweils.
Auf dem ehemaligen Rindermarkt vor der Dominikanerkirche steht der Christophorusbrunnen. Der Brunnen ist bereits seit 1564 in Rottweil nachweisbar.
Das Rottweiler Dominikanermuseum wurde im Jahre 1992 als Zweigmuseum des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart eröffnet. Seinen Namen hat das Museum von den einst in Rottweil sesshaften Dominikanern.
Die Dampflokomotiven des Eisenbahnfreunde Zollernbahn e.V. mit ihren aus historischen Wagen gebildeten Zügen kommen seitvielen Jahren regelmäßig aus verschiedenen Anlässen zum Einsatz.
Als Federhannes bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Zwei Zähne (Hauer) kommen ragen aus den Mundwinkeln der Larve heraus.
Als Fransenkleid bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Die Larve des Fransenkleid stellt ein liebliches Frauengesicht dar.
Der Georgsbrunnen, auch als Grafenbrunnen bekannt, entstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Rottweil.
Als Guller bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Die Einzelfigur des Guller stellt einen Hahn dar, auf dem ein Narr reitet.
Zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt Rottweil gehört das Heilig-Kreuz-Münster, dessen Anfänge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen.
Am Westrand der Altstadt steht der 54 m hohe Hochturm. Es ist ein staufischer Buckelquaderturm mit spätgotischen Aufbauten.
Die Hochturmkapelle ist eine Sehenswürdigkeit in Rottweil. Sie steht neben dem Hochturm, einem Buckelquaderturm aus dem im 13. Jahrhundert.
Südlich des mittelalterlichen Stadtkerns von Rottweil fällt an der Königstraße die frühere Hofgerichtsstätte ins Auge. Dort steht eine Kopie des Hofgerichtsstuhls von 1781.
Die ursprünglich gotische Kapellenkirche an der Hochbrückenstraße in Rottweil wurde dann 1727 barockisiert und von Joseph Firtmair ausgemalt. Eine Renovierung der Kirche fand zuletzt 1983 statt.
Die Lorenzkapelle in Rottweil ist eine um 1580 errichtete spätgotische Friedhofskapelle. Seit 1851 dient nun die Lorenzkapelle als Museum.
Die Lorenzkapelle am Bockshof wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts als Friedhofskapelle im spätgotischen Stil errichtet.
Mitten in der Altstadt von Rottweil, dort, wo sich die Hauptstraße mit der Hochbrückenstraße bzw. Friedensplatz der Stadt kreutzt, steht der aus der Übergangszeit von der Gotik zur Renaissance stammende Marktbrunnen.
Als Narrenengel bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Der Narrenegel trägt an seinem Häs die alten Reichsstadtfarben Rot und Weiß.
Als Narrensprung bezeichnet man eine der wichtigsten Veranstaltungen des Jahres in Rottweil, die sowohl am Fastnachtsmontag als auch am Fastnachtsdienstag im historischen Ortskern stattfindet.
Als Narrentag bezeichnet man im Rahmen der Schwäbisch-alemannischen Fasnet in Baden-Württemberg ein Treffen des so genannten Viererbunds, eines Zusammenschlusses der Narrenzünfte aus Rottweil, Oberndorf, Elzach und Überlingen.
Das Neue Rathaus aus dem Jahr 1976 steht östlich vom Heilig-Kreuz-Münster. Der Zweckbau wurde von Professors Heinz Mohl konzipiert.
Der hoch über dem Neckar wachende Pulverturm markiert die Nordostecke der alten Stadtbefestigung. Er diente während der Reichsstadtzeit als Lagerort für das in der Rottweiler Pulvermühle erzeugte Schießpulver.
Im Puppen- und Spielzeugmuseum erwartet den Besucher eine private Sammlung von historischen Porzellan- und Celluloidpuppen sowie eine Sammlung von Puppenstuben, Puppenküchen und Puppenläden aus rund 2. Jahrhunderten.
Rund 2 Kilometer südlich vom Stadtzentrum Rottweil liegt die ehemalige Reichsabtei Rottenmünster. Es ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, das um das Jahr 1220 gegründet wurde.
Die Geschichte der Rottweiler Fasnet geht - wie in anderen Orten auch – auf die Funktion als Schwellenfest am Anfang der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern zurück. Die klassischen Narren der Rottweiler Fasnet sind Gschell, Biß, Fransenkleid, Schantle, Bennerrössle und Federahannes.
Salinenmuseum Rottweil - etwa 2 km südöstlich vom Stadtzentrum liegt die ehemalige Saline Wilhelmshall. Die Anlage wurde 1824 in Betrieb genommen, erreichte Mitte des 19. Jahrhunderts ihre wirtschaftliche Blütezeit.
Als Schantle bezeichnet man eine Narrenfigur der Rottweiler Fasnet. Die Larve des Schantle zeigt ein markantes Männergesicht mit Falten
Das Schwarze Tor ist mit das bekannteste Bauwerk der Stadt Rottweil Durch dieses Tor springen an der Fastnacht die Rottweiler Narren, die im Rahmen des Rottweiler Narrensprung in einem rund dreistündigen Umzug durch die Straßen der Altstadt ziehen.
In dem Haus (Hauptstraße 20) seiner schmucken Fassade aus dem Jahr 1709 ist heute das Stadtmuseum untergebracht. Besondere Kostbarkeiten der reichen Sammlung sind der Bundesbrief mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1519 und die Pürschgerichtskarte von David Rötlin von 1564.