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Sunndig | 14.03.10 | 07:45

Rickenbach im Hotzenwald

Die heutige Gemeinde Rickenbach entstand zwischen 1973 und 1975 durch den Zusammenschluss zahlreicher selbstständiger Gemeinden des südwestlichen Hotzenwaldes. Urkundlich erstmals im Jahr 1257 erwähnt, war Rickenbach der zentrale Ort der Region.

Seit dem 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1805 gehörte Rickenbach zur Grafschaft Hauenstein und war
Einungs- und Gerichtsort. Nach 1806 ging Rickenbach an das neu entstandene Großherzogtum Baden über.


Altenschwand

Der Ort Altenschwand entstand auf gerodeter Fläche im 13. Jahrhundert, darauf deutet der Begriff "Schwand" im Ortsnamen hin.


Bergalingen

Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung seit der Steinzeit hin. Die alemannische Ortsgründung gehörte seit dem 13. Jahrhundert zu Vorderösterreich. Im Jahr 1805 kommt Bergaldingen zu Baden.


Egg

Beim Ortsteil Egg liegt der Eggbergstausee, der zur Stromgewinnung genutzt wird. Egg selbst liegt südlich von Rickenbach und gehörte ursprünglich zu Willaringen. Urkundlich erscheint Egg erstmals im Jahr 1318.


Glashütten

Glashütten ist eine alte Glasmachersiedlung aus dem Mittelalter. Sie gehörte bis 1805 zu Vorderösterreich.


Hottingen

Die alemannische Ortsgründung wird erstmals sehr spät im Jahr 1412 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde bestand bis ins 20. Jahrhundert aus wenigen verstreuten Höfen.


Hütten

Im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich genannt, gehörte Hütten bis 1805 zu Vorderösterreich.


Jungholz

Der Ortsteil Jungholz liegt südlich von Rickenbach und wird urkundlich erstmals 1318 erwähnt.


Rüttehof

Im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, gehörte Rüttehof bis 1805 zu Vorderösterreich.


Schweighof

Der Ortsteil Schweighof liegt südlich von Rickenbach und wird urkundlich erstmals 1318 erwähnt.


Willaringen

Das Kloster in Bad Säckingen hatte seit dem Mittelalter viel Grundbesitz im Hotzenwald und ließ diesen zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert immer wieder roden. Auf diesen gerodeten Flächen entstanden Weiden und kleine Siedlungen.Im Hochmittelalter übten vor Ort die Herren von Wieladingen die Lehensrechte in der Gegend rund um Willaringen aus. Ihren Sitz hatten sie auf der Burg Wieladingen. Zur Willaringen gehören früher auch die Orte Schweighof, Jungholz und Egg.





 

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