Ottoschwanden
Ottoschwanden wurde wegen seiner landschaftsidyllischen Hochlage bereits vor 200 Jahren von dem alemannischen Dichter Johann Peter Hebel als " ein Dörflein nahe am Himmel" beschrieben. Jüngste archäologische Funde lassen vermuten, dass bereits in der Jungsteinzeit Menschen auf der Gemarkung von Ottoschwanden siedelten. Ottoschwanden gehörte im Frühmittelalter zu
Kenzingen. Von dort kamen die ersten Siedler, die im Mittelalter großflächig Land rodeten und Ackerbau betrieben. Ottoschwanden wurde um 880 n.Chr. an das Kloster Andlau im Elsass verschenkt. Der Name "Ottenswant " erscheint erstmalig im Jahr 1284 in einem Andlauer
Weistum. Im ausgehenden 13. Jahrhundert war im Ort der Zehnthof Mittelpunkt des Hofverbandes. 1344 kam Ottoschwanden an die
Markgrafen von Hachberg und wurde mit ihm siebzig Jahre später an die Markgrafschaft Baden verkauft. Mit der Markgrafschaft Baden wurde Ottoschwanden 1556 evangelisch. Mit dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Freiamt und Ottoschwanden entstand am 01.07.1971 die heutige Gemeinde Freiamt.