Ohlsbach im Kinzigtal
Ohlsbach liegt im unteren Kinzigtal und gehört zum Verwaltungsraum Gengenbach. Die Gemarkung erstreckt sich von der Ebene des Kinzigtals bis zum Ende des Ohlsbachtales. Im Jahre 1234 wurde Ohlsbach als Hofgut der Abtei Gengenbach erstmals urkundlich genannt.Doch kann davon ausgegangen werden, dass sich auf der Gemarkung schon lange zuvor eine Siedlung befand. Die Geschichte Ohlsbachs wurde im Wesentlichen durch die Lage des Dorfes sowohl in der Nähe des Ortenberger Schlosses als auch der Abtei Gengenbach bestimmt, was vor allem wechselnde Besitzverhältnisse zur Folge hatte. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts vollzog sich die endgültige Trennung des Ortes von Gengenbach.
Ohlsbach erlangte Anfang des 19. Jahrhunderts seine volle politische Selbständigkeit. In neuerer Zeit bewies trotz der 1973/74 durchgeführten Verwaltungsreform die Selbständigkeit des Ortes erhalten. Heute hat sich das ursprüngliche Bild der früher überwiegend bäuerlichen Gemeinde gewandelt. Neben Land- und Forstwirtschaft bilden verstärkt mittelständische Betriebe die Grundlage von Ohlsbach, aber auch Weinbau und Fremdenverkehr sind von Bedeutung.
Durch die Lage in den Vorbergen, durch das gepflegte Ortsbild und ein umfangreiches Freizeitangebot wurde Ohlsbach zu einem staatlich anerkannten Erholungsort. Im Jahr 1979 erhielt Ohlsbach beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Bundesebene die Goldmedaille. Seit 1982 hat Ohlsbach außerdem noch eine ergiebige Mineralquelle mit reinem Sole-Heilwasser.


























