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Dunnschdig | 17.05.12 | 13:09

Grüningen (Breisgau)

Grüningen war ein kleiner Ort bei Niederrimsingen, in der Ebene westlich des Tunibergs gelegen. Doch das einstige Dorf gibt es nicht mehr. Bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts muss Grüningen als Siedlung abgegangen sein. Nur die St. Jakobskapelle, Nachfolgerin einer ehemaligen Klosterkirche in Grüningen, ist heute noch erhalten. Um das Jahr 1078 war der heilige Ulrich nach Rimsingen in den Breisgau gekommen. Bald zog er weiter ins benachbarte Grüningen weiter, das schon 763 n. Chr. erwähnt wurde. Aber 1087 verlegte der Prior seine klösterliche Siedelung nach der Wilmarszelle im Hochtal der Möhlin, die seit Jahrhunderten nach ihm den Namen St. Ulrich trägt. Noch Jahrhunderte nach der Klosterverlegung hatte Grüningen seine eigene Pfarrkirche, die dem heiligen Jakobus geweiht war, die bei St. Ulrich blieb und darüber später dann beim Kloster St. Peter, nachdem dieses St. Ulrich im Jahre 1578 inkorporiert hatte.

Info: Wüstung ist Allgemein die Bezeichnung für eine Siedlung oder Wirtschaftsfläche, die in der Vergangenheit aufgegeben wurde, an die aber noch Flurnamen, mündliche bzw. urkundliche Überlieferungen oder Reste im Boden erinnern mehr ...

Grüninger Kapelle





 

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