Litzelstetten
Litzelstetten liegt in Hanglage direkt an der Mainau-Bucht und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Der Ort besitzt ein Strandbad, dessen Kiosk in den Sommermonaten bewirtschaftet ist, und es befindet sich ein kleiner Campingplatz direkt am Bodenseeufer. Die erste urkundliche Erwähnung von Litzelstetten findet sich im Jahre 839 n.Chr., als Ludwig der Fromme dem Kloster
Reichenau eine Schenkung von Land auf der Gemarkung von "Luzzilonstete" machte. Im Jahre 1272 übernahm die neue Ordenskommende Mainau die Herrschaft in Litzelstetten und behielt sie bis zur Säkularisierung bei. Als der badische Großherzog Friedrich I. im Jahr 1853 die
Insel Mainau erwarb, hatten die folgenden Änderungen auch eine Auswirkung auf Litzelstetten. Zu dem großherzoglichen Paar bestand eine harmonische Bindung, die sich für das Dorf sehr hilfreich auswirkte und erst 1918 mit dem Ende der Monarchie aufhörte. Die Insel blieb jedoch im Besitz der Familie und diese entschied sich dafür, dass die Mainau zur politischen Gemeinde Litzelstetten gehören solle. Im Jahre 1932 kam die Mainau durch Schenkung an den schwedischen Grafen Lennart Bernadotte, dessen Familie bis heute auf der Insel lebt und arbeitet. Seit 1971 ist Litzelstetten ein Stadtteil von Konstanz am Bodensee.