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Heidelberg

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Die Stadt Heidelberg liegt dort, wo der Neckar den Odenwald verlässt. Die alte Universitätsstadt mit seiner idyllischen Lage, den vielen Studentenkneipen und dem historischen Altstadtkern samt Schlossruine zieht jährlich Tausende von Menschen aus aller Welt magisch an. Auch archäologisch hat Heidelberg einiges aufzuweisen, ist die Stadt doch in die Geschichte der Menschheit mit einem einzigartigen 1907 entdeckten Unterkieferknochen in Mauer nahe der Stadt eingegangen. Man datierte den Knochen auf ein Alter von 600.000. Jahren und taufte seinen früheren Besitzer "Homo Heidelbergenis".

Auf dem Heiligenberg befand sich um 400 v. Chr. eine keltische Anlage, von der heute noch Reste des Ringwalls erhalten sind. Die Römer ließen sich zirka 80 n. Chr. in der Region nieder, davon zeugen Funde einer Römerbrücke über den Neckar und einer Warte auf dem Heiligenberg. Erstmals erwähnt wird Heidelberg im Jahr 1196 in einer Urkunde des Klosters Schönau, im Jahr 1303 erstmals das Obere und das untere Schloss. 1329 kam die Stadt an die Wittelsbacher Pfalzgrafen, einem deutschen Herschergeschlecht aus dem heutigen Oberbayern.

Der Wittelsbacher Kurfürst Ruprecht I. gründete im Jahr 1386 die Heidelberger Universität. Sie erlangte im 16. Jahrhundert weitreichende Bedeutung, als der Melanchthon-Schüler Professor Ursinus den Heidelberger Katechismus veröffentlichte, eine der bedeutendsten evangelischen Schriften. Der Heidelberger Katechismus ist die Zusammenfassung von Grundwahrheiten der reformierten Kirche in insgesamt 129 Lehrsätzen. Kurfürst Friedrich V. wird im Jahr 1619 der sogenannte "Winterkönig" von Böhmen, nicht ohne Konsequenzen für Heidelberg. Als im Jahr 1622 die Truppen des französischen Feldmarschalls Tillys Heidelberg belagert und gestürmt hatten, wurde die bis dahin reformiert Bevölkerung zwangsweise wieder rekatholisiert.

Während des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstörten französische Truppen abermals in den Jahren 1689 und 1693 Stadt und Schloss. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt wieder aufgebaut. 1702 war unter anderem die Grundsteinlegung des Rathauses. Die Stadt bekam ein barockes Aussehen. Als der Kurfürst Karl Phillip die Residenz von Heidelberg nach Mannheim verlegte, verlor Heidelberg allerdings an Bedeutung. Erst nachdem Heidelberg im Jahr 1803 an Baden fiel und der badische Großherzog Karl Friedrich die Universität neu aufleben ließ, machte sich die Stadt wieder einen Ruf als die Stadt des Geistes und des Wissens. Im Zweiten Weltkrieg hatte Heidelberg großes Glück, denn sie blieb von den Bombenangriffen verschont und konnte somit bis heute ihren historischen Stadtkern bewahren. Die Universität gehört zu den beliebtesten Adressen Deutschlands und für Touristen aus anderen Kontinenten gehört bei einem Trip durch Europa Heidelberg genauso zum Pflichtprogramm wie die Städte Rom, Paris und Berlin.

Heidelberg gilt als einer der Städte in Deutschland, die viele Lieder oder Schlager auf und über sich vereint. Unter anderem ist die Stadt auch Teil des Badnerlieds. Joseph Victor von Scheffel (1826–1886) schrieb mehrere Gedichte über Heidelberg. Die Strophe "Alt-Heidelberg, du feine, Du Stadt an Ehren reich, Am Neckar und am Rheine Kein` andre kommt dir gleich" wurde aus dem Trompeter von Säckingen des badischen Schriftstellers Joseph Victor von Scheffel hinzugefügt.
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