Glottertal Gemeinde
Die Gemeinde Glottertal ist eine Ortschaft nordöstlich von
Freiburg, am Fuße des
Kandels gelegen. Wenn man den 1243 Meter hohen Berg Kandel vom Süden aus besteigen möchte, so durchquert man automatisch das schöne Glottertal.
Bekannt wurde das Glottertal durch die
Fernsehserie Schwarzwaldklinik. Der Start der TV Fernsehserie Schwarzwaldklinik mit dem legendären
Professor Brinkmann", die dem Glottertal als Drehort und dem gesamten
Schwarzwald Ruhm und Rummel brachte, war 1985.
Allerdings, so weiß es zumindest der Ortskundige, spielten die wenigsten Szenen der Serie wirklich am Fuße des
Kandels. Doch das schöne Tal, das Gebäude der
Reha-Klinik Glotterbad und die Schwarzwaldidylle dienten als ideale Kulisse und es verfehlte seine Wirkung nicht. Jährlich pilgern noch immer zahlreiche Touristen in das Tal und statten der
Reha-Klinik einen Besuch ab.
Erst im Jahr 1970 wurde das gesamte Glottertal in seiner jetzigen Form zu einer Gemeinde Glottertal zusammengefasst. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten die 4 verschiedenen selbstständigen Gemeinden Unterglottertal, Ohrensbach, Oberglottertal und Föhrental. Neben der noch vorhandenen Landwirtschaft ist vor allem der Glottertäler
Wein (Roter Bur) ein Tipp unter Feinschmeckern und erhaltenes Kulturgut eines traditionellen Glottertäler Wirtschaftszweiges.
Das Glottertal zählt zu den höchsten deutschen Weinanbaugebieten und er wird urkundlich erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt. Die Reben stehen teilweise auf über 500 Meter Höhe und sind durch den 1243 Meter hohen
Kandel vor kalten Winden geschützt.
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Daten aus der Geschichte von Glottertal ...
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Bergbau im Glottertal ...
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Naturlehrpfad
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Weinlehrpfad
Oberglottetal
Im 11. Jahrhundert waren die Herren von Kenzingen im Besitz der Herrschaft Oberglottertal. Im Laufe der Zeit wurde ein Teil des Besitzes an das Kloster
St. Peter übertragen, welches der
Zähringer Herzog Bertold II. im Jahr 1093 gegründet hatte. Im 13. Jahrhundert übernahmen schließlich die Grafen von Freiburg die Herrschaft. Sie verpfändeten das Land an die Herren von Schwarzenberg, die unterhalb des Kandels im Elztal ihre
Burg und ihr Machtzentrum hatten. An jene Zeit erinnern noch heute einige Ortsbezeichnungen und Straßennamen. Im 16. Jahrhundert kauften die
Habsburger das Oberglottertal. Von nun an bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden im Jahr 1806 blieb Oberglottertal Habsburgerisch.
Ohrensbach
Ohrensbach war im 13. Jahrhundert im Besitz der Herren von Falkenstein, die ihr Machtzentrum im weiter südlicher gelegenen Dreisamtal hatten. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erwarben die
Habsburger den Ort und bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden im Jahr 1806 verblieb Ohrensbach in deren Händen.
Föhrental
Obwohl vermutlich schon im 9. Jahrhundert das Seitental besiedelt wurde, wird es erst 1217 in den Urkunden des Klosters Einsiedeln in der Schweiz erwähnt. Das Kloster übertrug damals die Rechte an Föhrental an einen Ritter von Falkenstein. Danach kamen die Herren Schnewlin-Landeck, eine mächtiges Adelsgeschlecht im Breisgau, und später folgten die Herren von Sickingen. Um 1640 wurde das Föhrental Habsburger isch bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden im Jahr 1806
Unterglottertal
Bevor die Grafen von
Freiburg die Herrschaft übernahmen, unterstand Unterglottertal den Herzögen von Zähringen. Ab dem 16. Jahrhundert war Unterglottertal Habsburgerisch und ging 1805 an Baden über.