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Zischdig | 02.09.14 | 11:07
Baden-Württemberg

Ettenheim

Ettenheim liegt am Übergang von Rheinebene zum Schwarzwald. "Perle Badens" nennt sich manchmal das malerische, für seine guten Weine aus umweltschonendem Anbau bekannte Barockstädtle an der Badischen Weinstraße. Das hat auch seinen Grund, denn mit seinem geschlossene und unter Denkmalschutz gestellten Stadtkern ist Ettenheim immer eine Reise wert. Als möglicher Ortsgründer gilt der elsässische Herzog Ettiko II., der im Jahre 712 n. Chr. starb. Möglicherweise war es aber auch erst sein Sohn Eddo, ein einflussreicher Straßburger Bischof (734 - 775), der das Kloster Ettenheimmünster errichtete und somit die Grundlage für den heutigen Ort Ettenheim legte.

Eine erste urkundliche Nennung erfolgt im Jahr 762 n. Chr. In den Jahren zwischen 810 und 900 wird Ettenheim abermals urkundlich im Verbrüderungsbuch des Klosters St. Gallen erwähnt. Später entwickelte sich der Ort zum verwaltungsmäßigen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Straßburger Herrschaft entlang des rechten Rheinufers in der Ortenau. Nach 1100 kam Ettenheim in den Besitz der Fürstbischöfe von Straßburg, erhielt noch im 12. Jahrhundert das Marktrecht übertragen und wird im Jahr 1304 erstmals als Stadt genannt. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ in Ettenheim eine fast völlige Zerstörung. Wütende Truppen machten die Stadt 1637 dem Erdboden gleich. Man fing erst im 18. Jahrhundert an, die Stadt wieder aufzubauen. Es ist die Zeit des Barocks, die bis heute das Aussehen Ettenheims prägt. Im Jahr 1803 kam Ettenheim an Baden



Altdorf
Der Ortsteil Altdorf liegt nördlich von Ettenheim und wird urkundlich erstmals im 9. Jahrhundert genannt.

Ettenheimweiler
Der Ortsteil Ettenheimweiler ist eine alte, um das Jahr 1320 als "Wiler" belegte Ausbausiedlung von Ettenheim. Sie liegt etwa 3 km südöstlich der Stadt und seit eh und je politisch und kirchlich zu Ettenheim gehörig.

Ettenheimmünster
Die Geschichte des Ortes ist vor allem die Geschichte des Klosters, das auf eine Gründung des Einsiedlers Landelin zurückgeht. Die heutige Talsiedlung Ettenheimmünster ist im Laufe der Zeit aus verschiedenen Weilern des einstigen Klosters zusammengewachsen. Urkundlich erstmals 762 n. Chr. genannt, ist Ettenheimmünster seit 1971 Ortsteil von Ettenheim.

Münchweier
Das Dorf Münchweier liegt im Ettenbachtal und ist eine Ausbausiedlung von Ettenheimmünster und wird erstmals im 9. Jahrhundert urkundlich genannt.

Wallburg
Das Ortsteil Wallburg ist ein kleines Dorf südwestlich von Ettenheim und wird urkundlich erstmals 1225 genannt. Der Ort gehörte bis 1683 zur Herrschaft Lahr und ist seit 1803 badisch.
Ettenheim

Foto: Ettenheim

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