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Mittwuch | 30.07.14 | 09:02
Baden-Württemberg

Emmendingen

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Die Kreisstadt Emmendingen mit seinen über 26.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt im Breisgau und Sitz des Landkreises Emmendingen. Emmendingen liegt malerisch eingebettet zwischen der Vorbergzone des Schwarzwaldes und dem Kaiserstuhl in der Oberrheinebene am Nordrand der Kulturlandschaft Breisgau. Südlich der Altstadt fließt der Fluss Elz durch Emmendingen. Die Elz mündet Kappel-Grafenhausen in den Rhein. Folgende Städte und Gemeinden grenzen an Emmendingen. Im Uhrzeigersinn liegen rund um Emendingen Malterdingen, Kenzingen, Freiamt, Sexau, Denzlingen, Reute und Teningen. Gemeinsam mit den Gemeinden Freiamt, Malterdingen, Teningen und Sexau bildet die Stadt Emmendingen seit dem 1. Januar 1975 die Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen.

In den letzten Jahren entstanden im Altstadtbereich viele attraktive Plätze zum Verweilen. Gepflasterte Fußgängerzonen mit schönen Fachwerkhäusern, kleinen Bachläufen und zahlreiche Straßencafés laden ein zum Stadtbummel. Emmendingen wird urkundlich erstmals im Jahr 1094 n. Chr. erwähnt. Das Marktrecht bekam die Stadt allerdings erst zu Beginn des 15. Jahrhunderts verliehen. Aus jener Zeit stammt auch der Marktplatz, der im 18. Jahrhundert nochmals baulich wesentlich verändert wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Emmendingen fast vollständig zerstört. 1648 waren von den vormals rund 1000 Einwohnern nur noch knapp 100 übrig geblieben. 1809 wurde Emmendingen Sitz des gleichnamigen Bezirksamtes, das 1939 zum Landkreis Emmendingen wurde.

Die Verleihung der Stadtrechte am 1. Januar 1590 durch den Markgrafen von Baden und Hachberg, Jacob III., bildet für die Entwicklung Emmendingens vom kleinen Ort in der damaligen Markgrafschaft zum Verwaltungszentrum des heutigen Landkreises die wesentliche Grundlage. Die Markgrafen von Hachberg beherrschten im Mittelalter von der Hochburg aus die Region. Heute zählt die Hochburg als eine der beeindruckendsten Burgruinen Badens.

Gerne verweist man in Emmendingen auf den deutschen Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe. Er verweilte zweimal in der Stadt, denn seine Schwester Cornelia Schlosser (1750-1777) lebte dort gemeinsam mit ihrem Mann. Das erste Mal besuchte er das Paar im Jahre 1775 und das zweite Mal stattete er 1779 dem Grab seiner sehr früh verstorbenen Schwester einen Besuch ab. Die Eindrücke seiner Reise nach Emmendingen verarbeitete Goethe in seinem Werk "Hermann und Dorothea". Eines einer Werke spielt unter anderem im Gasthaus Löwen am Emmendinger Marktplatz. Leider ist die alte Gaststätte nicht mehr vorhanden, stattdessen steht dort heute ein modernes Kaufhaus. Im Emmendinger Hinterland, im idyllischen Tennenbachtal gelegen, erinnert eine Kapelle an das einst mächtige Zisterzienserkloster, das 1525 von Bauern gestürmt wurde und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgetragen wurde.


Bürkle-Bleiche
Nach dem 2. Weltkrieg wuchsen die Gebiete "Bürkle" und "Bleiche" zu einem großen Neubaugebiet zusammen. Bereits nach Ende des 1. Weltkrieges nahm Emmendingens Bevölkerung stark zu und neue Wohngebiete wurden erschlossen. Der Bereich "Bürkle" im Südosten der Kernstadt und die "Bleiche" im Süden wurden besiedelt. Kinderreiche Familien bekamen in der so genannten "Blumensiedlung" Grundstücke zugewiesen.

Kollmarsreute
Das Dorf hat eine sehr bewegende Geschichte. Ursprünglich aus wenigen Höfen bestehend, zog man vom Berg an die Elz, da die Ufer mehr wirtschaftliche Möglichkeiten boten. Mit Wasser bildete man bis 1824 mit Wasser eine gemeinsame Gemeinde.

Maleck
Urkundlich wird Maleck erstmals im Jahr 1341 genannt. Unter anderem hatte das nahe gelegene Kloster Tennenbach in Maleck umfangreichen Besitz.

Mundingen
Dieser Ort geht auf einen alten Bauerhof zurück, der bereits in Urkunden 845 n. Chr. erstmals erwähnt wird. Die Dorfkirche wurde 1727 gebaut und seitdem mehrmals vergrößert und verändert. Bis zum Übergang an das Großherzogtum Baden waren überwiegend die Markgrafen von Baden-Durlach die Herrscher über Mundingen.

Niederemmendingen
Ober und Niederemmendingen waren ursprünglich zwei getrennte Siedlungen. Sie vereinigten sich im Jahr 1883.

Wasser
Wasser gehört zu den jüngsten Orten der Region. Erstmals im 16. Jahrhundert genannt, ist es heute ein beliebter Wohnort für Pendler durch seine Nähe zu Emmendingen und der direkten Anbindung an Freiburg.

Windenreute
Der sehr alte Ort, möglicherweise schon Kelten ließen sich auf der Gemarkung nieder, wird im Jahr 1094 erstmals urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte hinweg waren die Markgrafen von Baden als Grundbesitzer vorherrschend. Windenreute stand stets unter dem Einfluss der Geschehnisse auf der nahe gelegenen Hochburg.
Emmendinger Stadttor

Foto: Emmendinger Stadttor

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