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Der Wein- und Erholungsort Durbach liegt an der Badischen Weinstraße in der Vorbergzone zwischen Rheinebene und Schwarzwald, etwa acht Kilometer von der Kreisstadt Offenburg entfernt. Eingebettet in Rebhänge und insgesamt mehr als 40 Seitentäler erstreckt sich die Weinbaugemeinde Durbach entlang dem gleichnamigen Bach. Zur Gemeinde gehört ebenso Ebersweier mit rund 1.250 Einwohnern, der 1973 im Zuge der Gebietsreform eingemeindet wurde. Nachbarorte sind im Norden an Appenweier, im Osten an die Stadt Oberkirch, im Süden an die Stadt Gengenbach und Ohlsbach und im Westen an die Kreisstadt Offenburg.

Einen guten Kilometer nordöstlich des Orts liegt auf einem Weinberg das >Schloss Staufenberg. Es gehört heute zu einem markgräflichen Weingut, das sowohl des Weins wegen als auch der guten Aussicht über das Tal einen Besuch lohnt. Die Gemeinde Durbach entwickelte sich aus einer Streusiedlung allmählich unter dem Schutz der im Jahr 1070 erstmals urkundlich erwähnte Burg Staufenberg zu einem Gemeinwesen. Durch die Ritter von Staufenberg, die im Laufe der Zeit Lehensmannen der Herzöge von Zähringen, der Grafen von Freiburg und Eberstein waren, gelangte die Gemeinde 1366 an die Markgrafen von Baden.

Nach der Aufteilung des badischen Herrscherhauses 1537 in zwei Linien hatte der Machtwechsel für Durbach auch einen Religionswechsel zur Folge. Der Dreißigjährige Krieg, der spanische Erbfolgekrieg und die napoleonischen Kriege verwüsteten das Tal, vernichteten die Reben und ließen die Bevölkerung verarmen. Fast so alt wie der Ort ist auch der Weinbau in Durbach. So wird der Rebhof in Durbach mit 56 Haufen schon in der Urkunde von 1287 erwähnt. Granitverwitterungsböden und Steillagen bieten dazu die besten Voraussetzungen. Zwei Besonderheiten hat Durbach im Weinbau aufzuzeigen: Es ist das größte deutsche Traminerdorf und die einzige deutsche Weinbaugemeinde, in deren reinrassiger französischer Weißwein, der so genannte Sauvignon, angebaut wird.

Dieser Bordeaux-Weißwein ist seit 1836 in Durbach heimisch. Freiherr Ernst Maximilian Zorn von Bulach, der in Durbach mit Reben begütert war, und der Marquis Lur Saluces, Besitzer des berühmten Chateau d`Ykem, tauschten damals Rebstöcke aus. Die Durbacher Traminerreben kamen dann nach Südwestfrankreich, Sauvignonreben nach Durbach. Seither bereichert der weiße Sauvignon das umfangreiche Durbacher Sortiment. Von besonderer Bedeutung für die Durbacher Entwicklung war die Eingliederung der Gemeinde Ebersweier nach Durbach, die 1973 im Zuge der Gemeindereform erfolgte. Der Charakter der Gesamtgemeinde Durbach wird heute bestimmt durch Landwirtschaft, Weinbau, Handwerk, Handel und in jüngster Zeit auch durch den Fremdenverkehr.


Ebersweier
Der Ortsteil Ebersweier liegt am Eingang des Durbachtales, welches sich von der Rheinebene kommend zur Brandeck und bis zur Moos hinzieht. Urkundlich ist Ebersweier am 15. März 1215 als "Ebirswilre" in Verbindung mit dem Zisterzienserkloster Tennenbach erwähnt.

Unterweiler
Unterweiler liegt westlich des Durbacher Ortskerns. Das Dorf bildet den Übergang des Durbachtals in die Rheinebene
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Foto: Durbach

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