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Basel

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Die Stadt Basel ist die drittgrößte Stadt der Schweiz und liegt am so genannten Rheinknie im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich, zwischen Schwarzwald und Jura. Basel bildet heute zusammen mit den Gemeinden Riehen und Bettingen den Halbkanton Basel-Stadt, den kleinsten Kanton der Schweiz. Bekannt ist Basel nicht nur für seine Fastnacht, sondern auch für seine chemisch-pharmazeutische Industrie und seine Kunstszene. Darüber hinaus trägt Basel über den mitteleuropäischen Raum hinaus das Image einer ökologischen, fortschrittlichen, internationalen und lebendige Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftsmetropole.

Die Stadt Basel selbst wird wiederum unterteilt in Kleinbasel auf der rechten und Großbasel mit dem Münsterhügel auf der linken Rheinseite. Großbasel mit der Altstadt und dem Sitz der meisten Dienstleistungsbetriebe liegt auf dem höheren linken, Kleinbasel mit den meisten Industrieanlagen und der Messe auf dem flachen rechten Flussufer. Diese beiden großen Stadtteile sind durch sechs Brücken miteinander verbunden. Schon die Kelten hatten eine Siedlung auf dem heutigen Münsterberg. Zahlreiche archäologische Ausgrabungen haben dies in den letzten Jahren eindrucksvoll bestätigt. Die Lage an einem wichtigen Flussübergang machten den Ort vor allem zu einem bedeutenden Handelsplatz. Als die Römer über die Alpen kamen und die Kelten im ersten vorchristlichen Jahrhundert unterworfen hatten, ließen sie sich dauerhaft auf dem Münsterberg mit dem römischen Lagerposten "Basilea" nieder.

Östlich von Basel befand sich die damals weit bedeutendere Siedlung Augusta Raurica, die heute teilweise archäologisch ausgegraben als Freilichtmuseum besichtigt werden kann. In der Völkerwanderungszeit wurde Basel dann im 5. Jahrhundert von Alemannen besiedelt. Urkundlich wird der Ortsname "Basilia" erstmals im Jahr 374 n. Chr. erwähnt. Nachdem die Alemannen im Jahr 496 n. Chr. gegen den Frankrenkönig Chlodwig verloren, wurden sie zumindest verwaltungstechnisch dem Fränkischen Reich angegliedert. Bereits 740 n. Chr. wurde Basel Bischofsstadt. Um 912 kam Basel an Burgund und mit diesem 1006 zum Deutschen Reich. Im Jahr 1019 wurde das Münster von Kaiser Heinrich II. geweiht und um das Jahr 1226 stand die erste große Brücke über den Rhein, eine der ersten Brücken über den Rhein überhaupt. Nach dem Bau der Rheinbrücke entstand zur Sicherung des Übergangs das rechtsrheinische Kleinbasel als Brückenkopf.

Von 1431 bis 1448 fand in Basel ein bedeutendes Konzil statt, auf dem sogar ein Gegenpapst gewählt wurde. 1460 wurde die Basler Universität gegründet. Durch die Gründung der Universität hatte sich bereits Ende des 15. Jahrhunderts Basel zu einer Drucker- und Verlagsstadt entwickelt. Durch Erasmus von Rotterdam, der 1521-1529 Geschichte und ab 1535 in Basel an der Universität lehre, wurde die Hochschule zum Zentrum des Humanismus. Später wurde sie auch für hervorragende Gelehrte berühmt. Zwischen 1526 -1528 arbeitete hier der Arzt Paracelsus, im 17./18. Jahrhundert lehrten die Mathematiker Jakob und Johann Bernoulli, 1869-1879 der Philosoph Friedrich Nietzsche. In der Kunstgeschichte taten sich besonders Hans Holbein d. J., der zwischen 1514 und 1531 viele Jahre in Basel lebte, Matthäus Merian und der Maler Arnold Böcklin hervor.

Seit dem frühen Mittelalter unter bischöflicher Herrschaft, dann einige Jahre selbstständig, schloss sich Basel schließlich 1501 der Eidgenossenschaft an. Diese hatte sich bereits im Jahr 1499 von den Habsburgern befreit und dadurch ihre Selbstständigkeit erlangt. Im 14. Jahrhundert hatte sich Basel bereits von der bischöflichen Herrschaft losgelöst, behielt aber den Bischofsstab im Wappen bei. Im Jahr 1356, im so genannten Basler Erdbeben, das bis heute schwerste Erdbeben Mitteleuropas, wurde fast die gesamte Stadt zerstört. Die wirtschaftliche Bedeutung für die Region wird bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts deutlich. Bereits 1471 erhielt Basel das kaiserliche Privileg, zwei Messen im Jahr abzuhalten.

1795 wurde in Basel im "Frieden von Basel" ein Ende des Krieges zwischen Frankreich, Spanien und Preußen ausgehandelt . 1798 besetzte Napoleon die Schweiz und schaffte den helvetischen Zentralstaat. Der Basler Peter Ochs arbeitete an der helvetischen Verfassung mit, welche das mittelalterliche System ablöste und neue Bürgerfreiheiten einführte. Im Jahr 1833 wehrte sich die Basler Landschaft erstmals erfolgreich gegen die Dominanz der Stadt und konstituiert sich als eigener Kanton. Dadurch verlor Basel sein Hinterland und ein Großteil seines Vermögens.

Ab 1860 kommt es zu größeren baulichen Veränderungen. Die alten Stadtmauern werden geschleift, nur einige der größeren Tore bleiben erhalten. Die Befestigung Basels geht in das 11. Jahrhundert zurück. Der erste binationale Flughafen Basel-Mulhouse der Welt wird 1946 eingeweiht. Im Jahr 1993 erfolgte der Einbezug Deutschlands unter dem Titel EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg im Breisgau. Die Basler Innenstadt ist heute reich an Sehenswürdigketen. Ein dichtes Tram- und Busnetz erleichtert die Erkundung der Stadt in Basel und ihrer Umgebung. Als Verkehrsknotenpunkt ist Basel leicht zu erreichen. Die Stadt liegt im Fadenkreuz der Bahnlinien von Norden nach Süden und von Westen nach Osten.
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