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Baiersbronn

Baiersbronn ist eine Gemeinde im nördlichen Schwarzwald und gehört zum Landkreis Freudenstadt. Geografisch erstreckt sich das Gemeindegebiet von Baiersbronn vom Murgtal in 450 Meter Höhe bis zum Dreifürstenstein östlich der Hornisgrinde in 1.153 Meter Höhe. Letztere Höhenangabe ist zugleich der höchste Punkt des historischen Württembergs. Im benachbarten Baden ist der Feldberg mit 1493 Metern der höchste Punkt.

Zu Baiersbronn gehören heute die Ortsteile Buhlbach, Friedrichstal, Mitteltal, Obertal, Schönmünz und Tonbach, Huzenbach, Klosterreichenbach mit Reichenbacher Höfe und dem 1936 eingemeindeten Heselbach, Röt mit Ortsteil Schönegründ und Schwarzenberg mit Ortsteil Schönmünzach.

Die aus mehreren Luftkurorten und zahlreichen weit verstreuten Höfen bestehende Großgemeinde Baiersbronn hat bei Baiersbronn Dorf sein Zentrum. Der Kernort im Zentrum einer von der Murg und ihren Zuflüssen geschaffenen Talspinne. Baiersbronn wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, als in einer Schenkungsurkunde vom 12. Mai 1292 die Höfe "Strubenhardt", "Tabechenhalde" und "Baiersbrunne" genannt werden.

Um 1320 kam die Waldgemeinde an das Haus Württemberg. Ende des 16. Jahrhunderts wurde der südlich-östliche Teil der Gemarkung auf Befehl von Herzog Friedrichs ausgegrenzt, um die Stadt Freudenstadt neu gründen zu können. Im 18. Jahrhundert erlebte die Holzwirtschaft im oberen Murgtal einen ungeheuren Aufschwung.

Durch den Bau der Eisenbahnlinie zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Freudenstadt-Klosterreichenbach bekam Baiersbronn eine Bahnstation, was einen wirtschaftlichen Aufschwung und auch die Zunahme von Fremdenverkehr ermöglichte. 1905 wurde der Skiverein Baiersbronn als erster seiner Art in Württemberg gegründet, so dass sich Baiersbronn "als die Wiege des schwäbischen Skisports" bezeichnen kann. Zu Beginn der 1970iger werden die Murgtalgemeinden Klosterreichenbach, Huzenbach und Schönmünzach-Schwarzenberg der Großgemeinde Baiersbronn angeschlossen.


Friedrichstal
Der Ortsteil und Luftkurort Friedrichstal liegt südlich vom Kernort Baiersbronn, bereist nahe Freudenstadt im unteren Christophstal. Die Entwicklung begann mit dem Bergbau. Um 1600 gab es dort die erste Hammerschmiede. Im 19. Jahrhundert stand in Friedrichstal eines der größten Stahlwerke Süddeutschlands. Mit der Gemeindereform 1974/1975 wurde das gesamte Gebiet rund um das Friedrichstals der Gemeinde Baiersbronn zugeschlagen.

Huzenbach
Huzenbach liegt nördlich vom Kernort Baiersbronn auf einer Höhe zwischen 450 und 950 Metern im enger werdenden Murgtal. Huzenbach wurde erstmals im Jahr 1289 urkundlich genannt, als Pfalzgraf Ludwig von Tübingen den Ort dem Kloster Reichenbach schenkte. Huzenbach lebte über Jahrhundert vor allem von der Holzwirtschaft und wurde 1810 selbstständig. Anfang der 1970iger schloss sich Huzenbach der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Heselbach
Heselbach liegt nördlich von Klosterreichenbach. Bereits im 13. Jahrundert wurde der Ort vom Pfalzgrafen zu Tübingen dem Kloster geschenkt. Die Heselbacher mussten seither kleinere Frondienste an das Kloster leisten. 1935 wurde Heselbach offiziell zu Klosterreichenbach eingemeindet.

Klosterreichenbach
Klosterreichenbach ist ein Teilort der Gemeinde Baiersbronn im oberen Murgtal. Das Kloster Reichenbach wurde 1085 als Tochterkloster des Klosters Hirsau von Bischof Gebhard geweiht. Nach der Einführung der Reformation wurde der Prior und seine Mönche 1595 zur Flucht gezwungen und Reichenbach wurde eine weltliche reformierte Gemeinde und Sitz des gleichnamigen Klosteramtes. 1897 wurde der Ort von Reichenbach in Klosterreichenbach umbenannt. Mit der Gemeindereform 1974/1975 wurde Klosterreichenbach mit Heselbach Ortsteil der Gemeinde Baiersbronn.

Mitteltal
Mitteltal ist ein Luftkurort und Ortsteil der Gemeinde Baiersbronn. Mit seinen rund 2400 Einwohnern ist er der größte Teilort der Gemeinde und liegt nordwestlich vom Baiersbronner Ortskern.

Obertal
Der Luft- und Heilklimatischer Kurort Obertal liegt westlich vom Kernort Baierbronn. Der Ortsteil erstreckt sich am Ursprung der Murg in einem lieblichen, weit gespannten Tal auf einer Höhelage von 594 bis1054 Höhenmeter.

Röt
Der Ortsteil Röt liegt murtalabwärts und aus einem Ortskern und aus dem Teilort Schönegründ. Röt wurde erstmals 1282 schriftlich genannt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf von kaiserlichen Truppen besetzt und verwüstet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann mit der Arbeit von zwei großen Sägewerken der wirtschaftliche Aufschwung der Gemeinde. Bereits 1969 schlossen sich Röt und der Teilort Schönegründ der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Schönegründ
Der Ortsteil Schönegründ liegt murtalabwärts unterhalb Schlößlesberg, auf dem die Ruine der Burg Königswart steht. Zeitweise wurde am Ortsrand Bergbau betrieben. Durch Waldbauern, Holzhauer und Tagelöhner entwickelte sich Schönegründ bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu einer kleineren Siedlung. 1969 schloss sich Schönegründ mit dem Hauptort Röt der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Schwarzenberg
Der Luftkurort und Kneippkurort Schwarzenberg liegt nördlich vom Kernort Baiersbronn an einer sich nach Osten öffneten Tal an einer Murgschleife. Die Gründung des Klosters Reichenbach führte 1085 n.Chr. auch zur ersten Erwähnung Schwarzenbergs, als ein Anwesen in Schwarzenbergs dem neuen Kloster geschenkt wurde.

Schönmünzach
Der Der Luftkurort und Kneippkurort Schönmünzach ist der nördlichste Ortsteil von Baiersbronn. Schönmünzach, vom ursprünglichen Hauptort Schwarzenberg nur wenige Kilometer entfernt, verdankt seine Entstehung der 1733 dort gegründeten Glashütte. Die stellte erst im Jahre 1902 aufgrund einer allgemeinen Strukturkrise den Betrieb ein. Zu Beginn der 1970iger schloss sich Schönmünzach mit dem Hauptort Schwarzenberg der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Tonbach
Der Luftkurort Tonbach liegt rund 1 Kilometer südlich vom Kernort Baiersbronn entfernt, auf einer Höhe zwischen 550 und 860 Metern. Tonbach gilt als Wanderparadies und auf dem Erlebnispfad "Wilder Wald im Wandel" kann man die Geschichte von Tonbach erfahren.

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