Bad Krozingen
Bad Krozingen, in ganz Deutschland geschätzt für seine warmem Heilquellen, verdankt seine Bekanntheit einem puren Zufall. Auf der Suche nach Öl stieß man 1911 auf seltsame heiße Wasserquellen.
Aus dem ehemals landwirtschaftlich geprägten Dorf wurde in kürzester Zeit eine größere Gemeinde mit vielen Kurgästen. Vor wenigen Jahren hat Bad Krozingen den Status einer Stadt erhalten.
Bereits 1933 erhielt der Ort das Kurortsprädikat "Bad" verliehen. Erstmals wird der Ort im Jahr 807 n. Chr. in den Urkundenbüchern des Klosters St. Gallen erwähnt. Dort spricht man von "Scrozzinca", abgeleitet aus dem Familiennamen der Sippe des Crozzo, einem alemannischen Adelsgeschlecht.
Später ließ sich eine andere einflussreiche Familie in Krozingen nieder. Es war die Kaufmannsfamilie Litschgi, die vor allem durch die Gewinne aus dem Bergbau in Südbaden reich geworden war. Von ihnen kann man noch das
Familienhaus in der Innenstadt ansehen, das heute als Hotel genutzt wird.
Von kulturhistorischer Bedeutung ist die romanische
Glöcklehofkapelle in Oberkrozingen. In der Kapelle befinden sich uralte Fresken, die durch einen Kurgast und Kunstkenner per Zufall entdeckt wurden. Die Kapelle stammt aus dem 9. Jahrhundert und gehört zu den ältesten Bauwerken aus dem frühen Mittelalter im Breisgau.
Biengen
Biengen wird 770 urkundlich erwähnt und war im Besitz des Klosters Lorsch. Seit 1971 ist Biengen ein Ortsteil von Bad Krozingen. Zahlreiche römerzeitliche Siedlungsspuren finden sich auf der Gemarkung. Das Schloß in Biengen wurde nach mehrfachen Zerstörungen 1790 neu aufgebaut.
Dottighofen
Vermutlich besteht der Ort, der nur aus sehr wenigen Höfen bestand, schon seit dem 8. Jahrhundert. Der Ort gehörte überwiegend zu Biengen.
Hausen
Ursprünglich ein reiches landwirtschaftlich geprägtes Bauerndorf, liefert Hausen an der Möhlin heute Wasser nach Freiburg und große Teile des Breisgaus. Urkundlich wird Hausen erstmals 1147 erwähnt. Urkundlich nachgewiesen seit 1147 n.Chr. als zum Kloster St. Ulrich gehörend. Seit dem späten 14. Jahrhundert unter habsburgischer Landesherrschaft.
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Schlatt
Westlich von Bad-Krozingen liegt das Dorf Schlatt. Bekannt wurde das Dorf durch seine Heilquelle. Im 14. Jahrhundert ließ sich daraufhin der Orden der Lazariter nieder und pflegte dort Leprakranke.
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Schmidhofen
Schmidhofen liegt südlich von Bad-Krozingen. Seine Entstehung verdankt es der Tatsache, dass es auf dem Weg zahlreicher Pilger lag. Diese waren auf dem Weg ins Münstertal, wo das Kloster St. Trudpert liegt, dessen Wurzeln in das 7. Jahrundert n.Chr. zurückgehen.
Tunsel
Tunsel liegt südlich von Bad-Krozingen und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im 8. Jahrhundert hatte hier das Kloster St. Trudbert aus dem Münstertal mehrere Höfe im Besitz.