Schriftdeutsch
SüdbadischAus den Zutaten wird ein fließender Teig hergestellt. Dann kann man ihn z.B. in einen Trichter füllen. Den Trichter über dem heißen Fett im Kreis drehen, damit eine Art Schnecke entsteht. Knusprig goldbraun ausbacken, dann im Fett wenden. Fertig sind die Striebele.
Gedicht über Striiwili von Philipp Brucker (Ortenau)
Jetz bache mr e Striiwili,
etz koche mr e Supp.
No trage mr’s im Kiiwili
Dert niwer in d’ gued Stubb.
Mr löffle, was mr inbrockt hänn,
Un schlecke d’Doobe-n-ab.
So ebbis kann’s nit allritt gänn,
’s isch besser wiä-n-e Babb.
’s isch besser wiä-n-e miäder Tritt
Vum lahme Esel do
Un was-es sunscht zum Mampfe git
D’ganz Woch enanderno.
Jetz bache mr e Striiwili,
etz koche mr e Supp
Un nämme’s us-em Kiiwili
Un esse’s in dr Stubb.
1 | Seggel / Seckel
3 | partu
5 | Zwuckel
6 | Käpsele
7 | schlotze
8 | Latschari
9 | schinant
10 | Heu und Öhmd
11 | Ackersalat, Nüsslisalat, Döchderlesalat,
12 | Tranfunzle
13 | Bettseicher
14 | Lotzi
15 | Saunase, Nüschel
16 | Gotti
17 | Grümpelturnier
18 | brunze, brünzle, seiche (sehr vulgär)
19 | Ohrechribbler / Ohregrübler
20 | Bachel, Bachl
21 | Mocke / Mockele / Mogge / Moggel
22 | Guete Dag, Salli
23 | Bülle-Fescht
24 | Trottwa, Trottwar
25 | Kirschplotzer, Kerscheplotzer
27 | Strieble, Striebele, Schtriebele, Striiw
28 | Bachrolle
09:28 Strieble, Striebele, Schtriebele, Striiw
09:27 Liecht
09:26 Schluurbi / Schlurbi / Schluri
09:26 schreg / schäps
09:26 Saublotere
09:26 Gsundgumpe
09:26 Fliß
09:26 ussuffe
09:24 Buuchhüsli
09:24 usser /uuser /uuserdäm
09:24 Wöschchorb, Wöschzeine
09:24 Warnig
09:24 Backechnoche
09:24 Mike, Miki, Migge, Strichi
09:24 Lueginsland, Luginsland
09:24 Wachstuech
09:24 sauguet
09:24 Vorschpis
09:24 vorne
09:24 vorcho
09:24 ahenke
09:24 unte dure
09:24 Scherme
09:24 unte uffe
09:24 mischde
09:24 Spazes
09:24 ungfähr / öbbe
09:24 rubelig
09:24 tappig / dappig
09:24 Umgangssproch