Achdorf
Achdorf liegt westlich Blumberg im Wutachtal. Das Dorf ist besonders beliebt für seine guten Wandermöglichkeiten in der nahe gelegene
Wutachschlucht und in die Wutachflühe. Achdorf und Überachen wurden unter anderem als "Ahadorf" im Jahr 775 n. Chr. erstmals urkundlich genannt. Achdorf befand sich seit 816 n.Chr. im Besitz des Klosters St. Gallen und gelangte dann zu Beginn des Hochmittelalters in die Hände der Herren von Blumberg. Nachdem es noch zweimal weiterverkauft wurde, ging es 1409 endgültig in den Besitz des Klosters
St. Blasien über. Zur Geschichte von Achdorf gehört das Gasthaus "Zur Scheffellinde". Das Gasthaus war früher eine einfache Wirtsstube, später hieß es dann Gasthaus "Linde", da nach Ende des Dreißigjährigen Krieges neben dem Haus eine Linde gepflanzt wurde. Da der Dichter Viktor von Scheffel sehr oft seinen Urlaub im Achdorfer Tal verbrachte, wurde das Gasthaus zu seinen Ehren in das Gasthaus "Zur Scheffellinde" umbenannt. 1972 wurde die selbstständige Gemeinde Achdorf - zu der die Ortsteile Aselfingen, Eschach, Opferdingen und Überachen gehörten, nach Blumberg eingemeindet.
